Haftbefehl nach Messerattacke erlassen

Ein Richter hat nach einem Angriff in Freiberg Untersuchungshaft für einen 18-Jährigen angeordnet. Vorwurf: versuchter Totschlag.

Freiberg.

Gegen den 18-Jährigen, der am Montagabend einen 16-Jährigen in Freiberg niedergestochen hat, hat ein Ermittlungsrichter Haftbefehl erlassen. Die Polizei ermittelt weiter wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Der 18-Jährige hatte auf der Petersstraße in Freiberg  in Höhe des Fortunabrunnens gegen 17.30 Uhr den 16-Jährigen mit einem Messer niedergestochen. Der Jüngere kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Laut Polizei ist es unter anderem dem schnellen Handeln der Ersthelfer zu verdanken, dass der 16-Jährige überlebte.

Die beiden Männer waren in einen Streit geraten, der plötzlich eskalierte. Der 18-Jährige zog das Messer, stach auf den 16-Jährigen ein, ließ die Waffe fallen und rannte weg.

Die Polizei konnte bereits zwei Stunden später den Tatverdächtigen in einer Unterkunft auf der Chemnitzer Straße ausfindig machen. Beide Beteiligte sind irakische Staatsbürger.

Der Tatort lag etwa 150 Meter vom Obermarkt entfernt, auf dem der 30. Freiberger Christmarkt stattfindet. Die Polizei sperrte die Fußgängerzone in diesem Bereich komplett. (jan/bk/lasc)

7Kommentare
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  • 9
    19
    HHCL
    03.12.2019

    @thomboy: Nein, hier geht es um einen(!) Messerangriff. Dass man diesen nur mit anderen Straftaten von Ausländern, Flüchtlingen, Migranten, ... vergleichen darf, ist Ihre Erfindung und ich wüsste nicht, warum man sich dieser Regel beugen sollte.

    Eine Einordnung wie sie DTRFC2005 sie vorgenommen hat, halte ich für durchaus berechtigt. Aber mir ist schon klar, dass Sie es wohl nicht stört, wenn ein Mensch aus dem Rollstuhl getreten wird; wenn es kein Deutscher war, denn nur das ist Ihnen ja wichtig.

  • 19
    10
    mops0106
    03.12.2019

    @saxon1965:
    Diese Taten fallen nicht nur in der Vorweihnachtszeit negativ auf. Sie prägen seit einigen Jahren zunehmend das Bild in unserer Gesellschaft. "Wenn man sich darüber ärgert..." finde ich sehr verharmlosend ausgedrückt.

  • 22
    2
    saxon1965
    03.12.2019

    Gute Besserung den Opfern!
    Natürlich fällt so etwas in der Weihnachtszeit besonders negativ auf. Deshalb wird zum Beispiel auch jetzt besonders an die Spendenbereitschaft der Menschen appelliert.
    Ob das Christliche Weihnachtsfest den Einen oder Anderen zum Nachdenken und Innehalten anhält bleibt spekulativ. Ob dies auch auf Nichtchristen zutrifft ebenfalls.
    Jedoch und das kann Niemand wegdiskutieren, ist jede Straftat und besonders die gegen die Gesundheit und das Leben von Menschen, eine Straftat zu viel.
    Leider sind nun mal ein paar dieser Taten dazu gekommen! Wenn man sich darüber ärgert ist das ja wohl legitim.

  • 21
    21
    Interessierte
    03.12.2019

    Interessiert das das Staatsoberhaupt - überhaupt ?

  • 24
    22
    gelöschter Nutzer
    03.12.2019

    DTR...: Hier geht es um Messerangriffe !

  • 31
    40
    DTRFC2005
    03.12.2019

    @thomboy: Was sagen Sie zu Ihrem Landsmann der einen Rollstuhlfahrer angegriffen hat oder zu Ihrem Landsmann, der kürzlich eine 15 Jährige am Bahnhof sexuell belästigt hat oder oder oder … ich könnte da noch einiges Aufführen., aber ich gebe Ihnen ihre eigenen Worte mit auf dem Weg . "sparen sie sich ihre scheinheiligen Kommentare" - dies stammt von Ihnen zum Artikel "Vermummte Täter überfallen Angestellte von Immobilienfirma".

  • 32
    28
    gelöschter Nutzer
    02.12.2019

    Na dann, friedliche Weihnachten.



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