Riesige Drachen im Erzgebirge gesichtet

Fast drei Jahre lang haben Andreas Martin und sein Team große Eichenstämme gesammelt, um den 16. Huskycup in Blockhausen bei Dorfchemnitz vorzubereiten, dessen Finale zu Pfingsten rund 5000 Besucher ins Erzgebirge lockte. Die Stämme wurden im Vorfeld zu riesigen Drachen zusammengeschraubt und dann mittels Kettensägen und anderen Werkzeugen zu Kunstwerken geschnitzt. Die Teilnehmer kamen aus den USA, Russland, Österreich, Norwegen, Deutschland, Kanada, Japan, Ungarn, England und Tschechien. Im Bild links arbeitet der US-Amerikaner Jake Swanson die Hautschuppen seines Drachens heraus. Im Bild rechts oben ist Kettenschnitzerin Res Hofmann aus Franken zu sehen, wie sie Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer ihre Arbeit erläutert. Am Sonntag wurden viele geschnitzte Tiere versteigert. Im Bild unten rechts ist Organisator Andreas Martin zu sehen, der bei der Versteigerung einer Eule spontan das Mikro ergriff und den erhofften Erlös von 1000 Euro für den Kauf eines beheizbaren Verkehrsspiegels an der Kurve "Alte Schule" in Dorfchemnitz einwarb. Dort hatte sich im März ein tödlicher Unfall ereignet. Die 900 Euro aus der Versteigerung rundete Kretschmer gemeinsam mit Mittelsachsens Landrat Matthias Damm auf 1000 Euro auf. Damm versprach zudem, dass das Landratsamt die Kosten für den Spiegel übernehme. Damit kommt die Spendensumme in Höhe von 1000 Euro der Kita "Bergzwerge" in Dorfchemnitz zugute. (mer)

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