Schnelles Internet: Jetzt geht es los

Breitbandausbau für unterversorgte Freiberger Stadtgebiete beginnt am Mittwoch

Freiberg.

Bis jetzt vom Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetz abgehängte Freiberger können aufatmen. Bis zum kommenden Frühjahr sollen sie ans schnelle Internet angeschlossen sein. Die Arbeiten für die ersten "weißen Flecken" der Stadt beginnen am morgigen Mittwoch, teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

Sechs Kolonnen der Firma SNG, Schneider Networkservice, werden dafür anrücken und die notwendigen Schaltschränke aufstellen, heißt es weiter. Um hier die Glasfaserkabeln zu verlegen, seien auch Erdarbeiten notwendig. Ansonsten würden die Kabel in bereits vorhandene Rohre eingezogen, vereinzelt könnten jedoch Ziehgruben notwendig werden.

Stellplätze für die ersten Schaltschränke sind demnach an Chemnitzer Straße, Grenzstraße, Schulstraße, Obernhauer Straße, Karl-Kegel-Straße, Franz-Kögler-Ring, Hainichener Straße und Münztalbach. Anschließend solle es Zug um Zug weitergehen mit der Erschließung. Dafür seien die Arbeiten in zwei Projektgebiete aufgesplittet. Zum Projektgebiet "Nord" gehören Halsbach und Kleinwaltersdorf, zum Projektgebiet "Süd" vor allem Zug sowie Teile von Wasserberg, Bahnhofsvorstadt, Neu-Friedeburg, Altstadt und Seilerberg.

Gefördert wird der Breitbandausbau durchs Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie vom Freistaat, teilt die Pressestelle mit. Damit war 2017 die Telekom Deutschland mit dem notwendigen Ausbau beauftragt worden. Mit dem Vorhaben würden knapp 400 private Anschlüsse sowie mehr als 60 Gewerbeanbindungen ans schnelle Internet angebunden. (bk)

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