Soldaten kehren aus Litauen zurück

Frankenberger Panzergrenadierbrigade 37 mit neuer Aufgabe

Frankenberg.

Soldaten aus Frankenberg sind von ihrem Einsatz im Baltikum heimgekehrt. Das sagte Oberleutnant Renzo Di Leo, Presseoffizier der in Frankenberg stationierten Panzergrenadierbrigade 37, auf Anfrage.

Am Dienstag wurde der Kommandowechsel über den multinationalen Gefechtsverband an der Nato-Ostflanke in Litauen vollzogen. Oberstleutnant Axel Niemann, Kommandeur Panzergrenadierbataillon 371 Marienberger Jäger, übergab das Kommando.

An der vergangenen Rotation waren zehn Soldaten des Stabes der Panzergrenadierbrigade 37, zwölf der Stabsunterstützungskompanie und 24 der Fernmeldekompanie beteiligt.

"Der Großteil der Frankenberger Soldatinnen und Soldaten leistete von Januar 2020 bis August 2020 Dienst in der Support-Kompanie", so der Presseoffizier. Diese sei für die Versorgung des Gefechtsverbandes verantwortlich gewesen und unterstützte zudem den Stab.

Zu den vorrangigen Aufgaben der Kompanie gehörten das Erkunden, Errichten und Betreiben von Gefechtsständen sowie das Herstellen und Betreiben der Kommunikations- und Informationssysteme. Darüber hinaus nahm sie Aufgaben der Versorgung, Verpflegung, Materialbewirtschaftung und Materialerhaltung wahr.

Einzelne Soldaten waren zur Sicherung für die Operationszentrale des Stabes, im Betreuungsteam, im Bereich der militärischen Sicherheit sowie in der Fernmeldezentrale des Stabes eingesetzt.

Mit der Heimkehr der Marienberger Jäger stellt die Panzergrenadierbrigade 37 vorerst nicht mehr den Leitverband der Mission der Nato-Bündnispartner im Osten Europas. Schwerpunkt der Frankenberger ist nun die Vorbereitung auf die Verpflichtung als Leitverband der Very High Readiness Joint Task Force der Nato, welchen die Brigade im Jahr 2023 für die Landanteile stellen wird.

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