Stadt errichtet zwei neue Kitas

Wo und warum in Freiberg 2020 gebaut wird, darüber hat die Stadtverwaltung die Bürger informiert. Die Vorhaben sind vielfältig.

Freiberg.

Fünf große Straßenbaumaßnahmen plant die Stadt Freiberg für dieses Jahr. Laut Tom Kunze, Leiter des Tiefbauamtes, seien dafür insgesamt rund 3,5 Millionen vorgesehen. Diese und andere Bauvorhaben, welche in dieses Jahr entweder in Angriff genommen oder beendet werden, stellte die Stadtverwaltung Freiberg am Montagabend bei einer Informationsveranstaltung im Rathaus vor. Nicht alle Projekte könne man aufgrund der Vielzahl vorstellen, sagte Oberbürgermeister Sven Krüger. So wurden nur einige wichtige Beispiele präsentiert.

Straßenbau: Laut Tiefbauamtsleiter soll die Straße Am Mühlgraben gebaut werden. "Es ist dringend nötig, hier etwas zu tun", so Kunze. Auf 160 Metern Länge würden komplett die Medien erneuert, ebenso die Straßendecke. Dieses Jahr soll mit dem ersten Bauabschnitt ab dem Bäckergäßchen begonnen werden.

Der Start für den zweiten Bauabschnitt an der Humboldtstraße sei in dieser Woche bereits erfolgt: von der Buchstraße auf einer Länge von 218 Metern bis vor zur Bahnhofstraße. Später soll hier eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden.

Eines der wichtigsten Projekte ist laut Kunze die Tschaikowskistraße. "Der erste Bauabschnitt beginnt an der Maxim-Gorki-Straße, führt an der Turnhalle vorbei bis zum Wendehammer", erläuterte er. Letzterer würde dann im kommenden Jahr saniert, der Rest bis zur Karl-Kegel-Straße soll 2022 folgen. Auch der Siedlersteg in Halsbach werde grundhaft ausgebaut. "Hier ist das Hauptproblem die bislang fehlende Entwässerung", so der Tiefbauamtsleiter. In den Sternen stehe bislang noch die Realisierung des dritten Bauabschnitts für die Straße Walterstal im Stadtteil Kleinwaltersdorf. Bislang fehlen dafür die Fördermittel. Die stark beschädigte Straße müsste auf einer Länge von 552 Metern ausgebaut werden.

Gebäude: Die Rohbauarbeiten am historischen Herderhaus, welches zum Stadtarchiv umgebaut wird, seien beendet, erklärte Silke Grombach, Leiterin des Hochbau- und Liegenschaftsamtes. Am Montag habe zudem der Neubau des Archivgebäudes hinter dem Altbestand begonnen. Bis August 2021 sollen alle Arbeiten fertiggestellt sein. Der Fertigstellungstermin für den Anbau am Stadt- und Bergbaumuseum ist noch für 2020 vorgesehen. "Wir gehen davon aus, dass der Anbau Ende dieses Jahres genutzt werden kann", so Grombach. Mit den Dachdeckerarbeiten sei gerade begonnen worden. Die silbernen Fassadenteile sollen Ende April angebracht werden.

Die Sanierung und Erweiterung der Ohain-Oberschule in Friedeburg werde im August abgeschlossen. Damit erweitere sich die Kapazität auf 675 Schüler. Im Mai beginnt zudem die Errichtung der neuen Kita an der Lessingstraße, die im Herbst 2021 abgeschlossen sein und insgesamt 5,5 Millionen Euro kosten soll. Von Juli 2020 bis Oktober 2021 soll die Kita an der Berthelsdorfer Straße gebaut werden. Hierfür sind 4,5 Millionen Euro vorgesehen. Bei der geplanten Mehrfeldhalle in Friedeburg, welche neben dem Sport auch die Möglichkeit für Großveranstaltungen bieten soll, stünden die Planungen erst ganz am Anfang.

Waldbad: Am 16. März beginnen die Arbeiten am Freiberger Waldbad, erklärte Tobias Jaster, Leiter des Eigenbetriebs Gebäude- und Flächenmanagement. Bis Mai soll der erste Bauabschnitt entlang des Strandes realisiert werden, der zweite bis Oktober.

Baubürgermeister Holger Reuter (CDU) lud außerdem zum Bürgerdialog zur Umgestaltung des Bahnhofs am 17. März, 18 Uhr, in den Städtischen Festsaal ein.


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