Virtuelles Bürgerbüro wie in Regensburg noch kein Thema in MIttelsachsen

Kreisbehörde in Freiberg: Das Angebot klingt interessant.

Freiberg/Regensburg.

Ein Virtuelles Bürgerbüro, wie es das Landratsamt Regensburg seit Anfang August anbietet, ist für die mittelsächsische Kreisbehörde derzeit noch kein Thema. Das sagte Kreissprecher André Kaiser auf Anfrage. Das Angebot klinge interessant, das hiesige Landratsamt habe sich aber "damit bisher nicht intensiv beschäftigt", so Kaiser. Die neue Plattform des Landratsamtes Regensburg soll eine unkomplizierte Kontaktaufnahme mit den Mitarbeitern ermöglichen. Mit einer personalisierten 1:1-Videokonferenz können Behördengänge in Fachbereichen wie Existenzgründung/Wirtschaftsförderung, Gartenkultur und Landespflege auch virtuell erledigt werden. Und das kommt an. Allein in den ersten anderthalb Monaten nutzten 274 Bürger das Angebot, und 185 virtuelle Meetings wurden abgehalten, so Astrid Gamez von der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises Regensburg auf Anfrage von "Freie Presse". Das virtuelle Bürgerbüro von Landrätin Tanja Schweiger (Freie Wähler) sei bislang nicht sehr stark in Anspruch genommen worden. Hier laufe die Kommunikation meist persönlich, per Telefon oder Social Media.

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