Wieder freie Fahrt im Erzgebirge

Straßenbau in Holzhau nach Verzögerung beendet

Holzhau.

Die Arbeiten an der Staatsstraße 185 zwischen Rechenberg und Holzhau sind nach Verzögerungen nun abgeschlossen worden. Eigentlich war die Fertigstellung bereits Ende August geplant. Auf einem Abschnitt von 2200 Metern ist die einstige Buckelpiste saniert worden. "Eigentlich sollte zum Abschluss eine feierliche Straßenfreigabe stehen - als Dank auch gegenüber den Anwohnern", teilte Veronika Bellmann, CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verkehrsausschuss, mit. Mit Bürgermeister Michael Funke habe sie bis zuletzt gehofft, dies wenigstens in kleinem Rahmen zu ermöglichen. Die Einhaltung der Corona-Vorschriften ließ es jedoch nicht zu.

Mit der Straßenfreigabe sei die Arbeit für sie nicht getan, so Bellmann: "Auf rund einem Kilometer stehen die Sanierungsarbeiten noch aus, weshalb ich beim Landesamt für Verkehr und Straßenbau auf raschen Lückenschluss der S 185 in der Ortslage Rechenberg gedrängt habe." Aufgrund der Vorarbeiten sei davon auszugehen, dass die Planungen für die verbleibenden 1000 Meter im Frühjahr begonnen werden könnten.

Anwohnerin Gisela Ernst, die seit 1965 in Holzhau wohnt, ist froh, dass der Straßenbau vor ihrer Tür nun beendet ist. "Sie glauben nicht, was am Anfang, als die Gaststätten noch öffnen durften, hier los war." Fahrzeuge mussten vor ihrer Tür umdrehen und sich an der Umleitungsstrecke anstellen. "Da haben wir erst mal gemerkt, was hier so durchfährt", so die 82-Jährige. (bk/mer)

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