Sachsen
Entwicklungen mit Strahlkraft

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Aus findigen Ideen in der Vergangenheit wird eine blühende Zukunft für die Region - in einer Sonderveröffentlichung stellen wir die Visionen von einst und von morgen vor.

Boom! Wer Sachsens Geschichte kennt, der kennt auch die vielen Erzählungen über Reichtum - Reichtum an Erfahrungen, Reichtum an Silber und Erzen, Reichtum an Ideen. Erst war die Region satt und prall durch den Bergbau geworden. Dann ließ der barocke Kurfürst August der Starke Sachsens Glanz und Gloria scheinen. Heute sind es die fleißigen Mittelständler, die dem Bundesland zum Wirtschaftsboom verhelfen. Sachsen sind findig, von Spürsinn geleitet, von Tatendrang gelenkt. Der Teebeutel, der Kaffeefilter, die Tageszeitung: Wer hats erfunden? Die Sachsen. Flugzeuge, Mikrochips, Maschinen für die Welt: Wer bauts? Die Sachsen.

Firmen von Welt

Es ist beispielhaft: Die Chefriege der Infineon Technologies AG hat vor gerade vier Wochen gemeinsam mit Spitzenpolitikern aus Brüssel, Berlin und Sachsen den Spatenstich für ein neues Werk in Dresden gesetzt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Olaf Scholz und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer starteten gemeinsam mit dem Infineon-Vorstandsvorsitzenden Jochen Hanebeck symbolisch die Bauarbeiten. Das neue Werk ist mit einem Investitionsvolumen von fünf Milliarden Euro die größte Einzelinvestition in der Geschichte von Infineon. Vor zwei Wochen begann ein ganz neues Kapitel sächsischer Luftfahrtgeschichte: Am Flughafen Leipzig/Halle erfolgte der Spatenstich für das neue Werk der Deutschen Aircraft zum Bau des Flugzeugs "D328eco". Damit wird Sachsen wieder ein Standort für den Bau kompletter Flugzeuge. Im Februar wurde zudem verkündet: Ein Forschungsteam der Technischen Universität Chemnitz arbeite an einer nachhaltigen und smarten elektrischen Infrastruktur auf der Basis von Wasserstofftechnologien. Die Sächsische Aufbaubank (SAB) entschied daraufhin, das Projekt "HZwo: StabiGrid" an der TU Chemnitz mit rund einer Million Euro zu fördern.

Umsatz in Milliardenhöhe

Die Wirtschaftsförderung Sachsens erklärt es auf ihrer Onlinepräsenz: "Das traditionelle Herz der sächsischen Wirtschaft bildet die Region Chemnitz-Zwickau. Ob Maschinenbau oder über 100 Jahre Autoland Sachsen - aus pfiffigen Ideen und intelligenten Lösungen wuchsen schlagkräftige Industrien. In Dresden pumpt das digitale Herz der Mikroelektronik-Branche. "Silicon Saxony" ist Europas größter Cluster der Halbleiterbranche und der fünftgrößte weltweit. Zukunftsorientiert arbeiten Forscher und junge Unternehmer Hand in Hand auf den Gebieten Bio- und Umwelttechnologie. Die Messestadt Leipzig ist Zentrum der Medien- und Kreativwirtschaft und ein starker Logistik-Standort." So heißt es auf www.standort-sachsen.de. Und weiter: Sachsens Industrie wächst! Einen Gesamtumsatz von 83,6 Milliarden Euro habe die Industrie - die Zahlen stehen für Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden - in Sachsen im Jahr 2022 erbracht. Das seien laut Wirtschaftsförderer ganze 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Exportquote, also der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, habe demnach 37,6 Prozent betragen. Unsere wichtigste Industriebranche mit einem Umsatzanteil von 25,2 Prozent bleibt weiterhin die Automobilindustrie. Darauf folgen die Branchen Elektrotechnik, Mikroelektronik und Metallerzeugung mit 14 beziehungsweise 13,8 Prozent sowie der Maschinenbau mit 10 Prozent Anteil am sächsischen Industrieumsatz

 

Sachsen und die Region im Südwesten unseres Bundeslandes gilt als Heimat großer Ideen. Hier wurden nicht nur historisch bedeutsame Entwicklungen vorgenommen. Von hier aus bewegen auch immer neue Wirtschaftsentwicklungen die weitere Weltgeschichte.
Sachsen und die Region im Südwesten unseres Bundeslandes gilt als Heimat großer Ideen. Hier wurden nicht nur historisch bedeutsame Entwicklungen vorgenommen. Von hier aus bewegen auch immer neue Wirtschaftsentwicklungen die weitere Weltgeschichte. Bild: stock.adobe.com/dilok

Antrieb mit Mobilität

Allein die Volkswagen Sachsen GmbH betreibt in der Region zwei Werke für Fahrzeuge und Motoren. Ein weiterer Schwerpunkt der sächsischen Automobilbranche ist die Stadt Leipzig, wo sich BMW und Porsche mit großen Produktionswerken angesiedelt haben. "Das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Sachsen ist seine einzigartig starke Industrietradition", heißt es auf www.standort-sachsen.de. "Schon im 18. Jahrhundert begann in Sachsen mit dem Aufbau der ersten Maschinenbaubetriebe das Industriezeitalter. Die Region war damit Vorreiter auf dem europäischen Festland. Die erste in Deutschland konstruierte Lokomotive, der erste Sechszylinder-Motor, der mittig gesetzte Schalthebel im Auto - alles Innovationen aus Sachsen."

Und auch heute noch tragen die Industriebranchen wesentlich zur Wertschöpfung im Bundesland bei. Es sind die Macher und Tüftler, die Unternehmer und Entdecker, die Sachsen Kraft und Stärke verleihen, die unsere Region unverwechselbar machen. Es sind aber auch die Künstler und Kulturschaffenden, die Sportler und Athleten, die Pflegenden und Helfenden, die guten Seelen und fleißigen Macher, die unserer Region zu Herz und Wohlstand verhelfen.

Mit Volkswagen ID.3, ID.4 & ID.5, Audi Q4 e-tron sowie Sportback e-tron und Seat CupraBorn werden sechs Modelle des Volkswagen-Konzerns im VW Fahrzeugwerk Zwickau Mosel produziert.
Mit Volkswagen ID.3, ID.4 & ID.5, Audi Q4 e-tron sowie Sportback e-tron und Seat CupraBorn werden sechs Modelle des Volkswagen-Konzerns im VW Fahrzeugwerk Zwickau Mosel produziert. Bild: Uwe Mann
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