Was hing da Jahrzehnte im Dachgebälk?

Es gibt auch Dachbodenfunde, die dort fest eingebaut sind und irgendwann den Bewohnern Rätsel aufgeben. So wie Reinhold Thomas aus Werdau. Zu unten stehendem Foto schreibt er: "Diesen Gegenstand habe ich kürzlich im Dachbodengebälk unseres Mehrfamilienhauses entdeckt. Dort war er mit drei Holzschrauben befestigt - sicher schon sehr viele Jahre. An dem zehn Millimeter dicken, zweimal auf rund 190 Millimeter Länge abgewinkelten Rundeisen befindet sich am äußeren Ende eine Art drehbare Wippe. Die ist offensichtlich aus Gusseisen, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich in größerer Stückzahl hergestellt wurde. In einer der Ösen der Wippe ist ein 1,8 Millimeter dicker Kupfer- oder Bronzedraht befestigt. Dies lässt den Schluss zu, dass es sich um einen Gegenstand aus der frühen Nachrichtenübermittlung handelt. Denn in besagtem zweistöckigen Wohnhaus im Zentrum von Werdau befand sich 1871 bis 1887 das Post- und Telegrafenamt. Aber wozu war er dabei notwendig oder diente er einem ganz anderen Zweck?" (tk )

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