Wie funktioniert Blindschach?

(Diese Frage hat Günther Mühlbrant aus Plauen gestellt.)

Da kann Onkel Max nur ganz lapidar antworten: Mit äußerster Konzentration und viel Übung. Gemeint ist die Variante des Schachs, bei der mindestens ein Spieler ohne Ansicht des Schachbretts, aus dem Gedächtnis, spielt. Dabei werden die Züge mittels Schachnotation angesagt, also mit Buchstaben- und Zahlenkombinationen, die eindeutig besagt, welche Figur von welcher Position wohin verschoben wird, wobei zugleich vermerkt wird, ob der Zug auf ein freies Feld führt oder ob eine gegnerische Figur geschlagen wird. Diese Art des Hochleistungsdenksports war bei den Arabern bereits um das Jahr 800 bekannt, nach Europa kam sie im Mittelalter. Onkel Max vermutet, dass man dazu auch ein speziell strukturiertes Gehirn benötigt. Und Schach spielen sollte man auch können. (tk)

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