Ampel soll Weg von und zur A 72 sicher machen

Autobahnauffahrt Treuen gilt als Unfallschwerpunkt - Umbau geplant

Treuen.

"Die technische Planung ist abgeschlossen und der Vorentwurf genehmigt", lautet die Antwort aus dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), Niederlassung Plauen, auf die Frage zum Stand der im vorigen Jahr angeschobenen Umgestaltung der A-72-Anschlussstelle Treuen. Wann die Umgestaltung beginnt, diese Auskunft bleibt das Lasuv schuldig.

Im Rathaus Treuen geht man fest davon aus, dass die Umgestaltung der Auf- und Abfahrten zwischen Autobahn und Staatsstraße in diesem Jahr umgesetzt wird. Im Zuge des Umbaus der als Unfallschwerpunkt eingestuften Anschlussstelle sollen beide Verknüpfungsstellen zwischen den Autobahnrampen und der S 299 mit Ampelanlagen ausgerüstet werden. "In diesem Zusammenhang werden geringfügige Anpassungen an den Fahrbahnen der Rampen und der Straße erforderlich", erläutert Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert. Als Beispiele nennt sie die Verlängerung von Aufstellflächen (Abbiegespuren) sowie Spurverbreiterungen.

Von Eingriffen, von denen Radfahrer und Fußgänger profitieren würden, die ebenfalls die Brücke über die A 72 passieren müssen, ist in der Antwort der Straßenbauverwaltung auf die "Freie Presse"-Anfrage keine Rede. "Für diesen Themenkomplex sind konzeptionelle Überlegungen erforderlich", verweist Siebert auf die bisherigen Abstimmungen. Danach liege es zunächst an der Stadt Treuen, eine Lösung für die Führung von Fußgängern und Radfahrern zu erarbeiten. Diese Lösung besteht aus Treuener Sicht im Bau eines Radweges an der Herlasgrüner Straße, der die Stadt mit dem Industriegebiet Goldene Höhe verbindet.

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