Andrang beim Kirwe-Ausklang

Die 309. Auflage der Erlbacher Kirwe ist Geschichte. Zum Finale am Montag ging es noch einmal hoch her.

Erlbach.

Es empfiehlt sich nicht nur, sondern ist zwingend notwendig, am Kirwe-Montag Urlaub zu nehmen, weil der Frühschoppen im Alten Schluss als Finale des Volksfestes einfach ein Muss bedeutet. Besser ist es wohl auch, noch den heutigen Dienstag arbeitsfrei dranzuhängen, um den Schlafmangel der zurückliegenden vier harten Tage etwas auszugleichen.

Seit Freitag ging es in Erlbach hoch her, und der Frühschoppen ist traditionell der Punkt auf dem Kirwe-I. Wie viele Liter Bier und Mettbrötchen über die Tresen gingen - noch hat sie niemand gezählt, auf jeden Fall waren es Unmengen.

Solcherart Stärkung musste auch sein, um den Vormittag überstehen zu können. Mit großem Trara ließ sich Tisch-Skisprung-Champion Heiko Martin in der Schloss-Arena empfangen. Seine intensive Vorbereitung auf die beiden Sprünge des Jahres trug Früchte. Zusätzlich auf Wogen der Begeisterung getragen, mit Spezial-Kerosin betankt und die Bretter biergewachst, wollten seine Flüge schier nicht enden. Heiko Martin setzte die Landung in beiden Durchgängen mit einem blitzsauberen Telemark.

Zwei andere Stars: Sebastian Schüller und Frank Penzel mit der Erlbacher Ortsfahne, seit 25 Jahren ein Wahrzeichen der Kirwe. Die Frühschoppenleute bildeten dafür extra Spalier. Wurde schon lauthals mitgesungen, als die Original Schwarzbachmusikanten "Rosalie" oder "Kreuzberger Nächste" anstimmten - bei "In der Heimat, da ist es doch am schönsten" überschlug sich das Stimmungsbarometer fast. Trotz aller Bierseligkeit konnte sich damit nicht besser ausdrücken, was den Erlbachern ihr Ort und "unner Kirwe" bedeutet.

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