Brücken vor Leubetha: Bau ist nötig

Nach Hochwasser gibt es raschen Handlungsbedarf

Leubetha.

Im oberen Vogtland steht eine erneute Baustelle unmittelbar bevor: Sie betrifft zwei der drei Brücken im Bereich der Weißen Elster entlang der Kreisstraße zwischen der B 92 und der Eisenbahnunterführung vor Leubetha. "Nach Rücksprache mit dem Prüfer ist der Zustand der Bauwerke nur noch befriedigend", erklärte dazu auf Anfrage Dietmar Rentzsch, Amtsleiter Straßenunterhalt und Straßeninstandsetzung in der Kreisbehörde.

Dem Mühlentaler Gemeinderat Uwe Buschner (Wählervereinigung Unterwürschnitz) waren nach dem Hochwasser vom 24. Mai Tätigkeiten im Umfeld der Brücken aufgefallen. Laut Rentzsch hat ein Bauwerksgutachter ein Besichtigungsprotokoll für die drei Brückenbauwerke erstellt, zudem führte das Ingenieurbüro Bechert und Partner eine Hauptprüfung durch. "Da die Straße vermehrt als inoffizielle Umleitung genutzt wird, wurde eine provisorische Verkehrssicherung durch Baken hergestellt", erklärte der Amtsleiter. An den Brücken müssen Gründung, Widerlager und Böschungen gesichert werden. Die Aufträge dazu sollen nach Prüfung der Angebote jetzt vergeben, mit dem Bau selbst umgehend begonnen werden. Bezahlt werden die Arbeiten aus Geld für die Beseitigung der Hochwasser-Sofortschäden. Mit dem geplanten Bau einer neuen Bahnbrücke sollen die drei kleinen Brücken neu entstehen.

Beschädigt wurde infolge Hochwassers auch die Kreisstraße zwischen Hermsgrüner Kreuzung und Saalig. Hier brach ein großes Stück heraus, sagte die Saaligerin Sigrun Rudert zum Einwohnertreff in Marieney. "Die notwendige Reparatur kann nur in Abhängigkeit der Telekom genannt werden. Dazu kann momentan noch kein Termin genannt werden", so Rentzsch. (hagr)

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