Gartenstraße ist fertig, Stützwand noch im Bau

Endspurt beim größten kommunalen Straßenbau in Oelsnitz: Ab kommenden Montag werden hier Zierapfelbäume gesetzt.

Oelsnitz.

Finale beim Bau der Straße, die die schlechteste von Oelsnitz war: Der Bau der Fahrbahn der Gartenstraße ist beendet. "Die Straße ist fertig, der Bau abgenommen. Eine Baustelle ist noch die Stützwand, aber die hat mit dem Bau der Straße selbst nichts zu tun", sagt Stadtbaumeisterin Kerstin Zollfrank. Die Arbeiten an der Wand sollen möglichst bis Jahresende abgeschlossen werden. Nur wenn Schnee fällt, werden die Arbeiten eingestellt.

Aktuell ist die Gartenstraße wegen der Baustelle an der Stützwand Sackgasse sowohl aus Richtung Schloss- und Alte Reichenbacher Straße - schon wegen der Sicherheit der Arbeiter der hier tätigen Baufirma. Die Anlieger können bis zu ihren Grundstücken fahren, betont Zollfrank. Und, was ihr mit Blick auf den Winter sehr wichtig ist: Die Garagennutzer an der Straße kommen an die Garagen ran. Der eher stille Übergang von der Baustelle zur befahrbaren Straße ist der allgemeinen Coronasituation geschuldet.

Ab kommenden Montag sollen an der Straße Bäume gesetzt werden. Diese Woche wurden sie geholt, am heutigen Freitag werden die Standorte festgelegt. Gepflanzt wird Zierapfel. "Sie blühen sehr schön, haben eine schöne Belaubung - und vor allem werden diese Bäume nicht so groß, damit es nicht später wieder ein Problem gibt", begründet die Bauamtschefin die Wahl der Baumart. Der definitiv letzte Handgriff an der Gartenstraße kann tatsächlich erst nächstes Jahr geschehen. Dabei geht es um das kleine Rondell an der Einfahrt von der Schlossstraße her. Die hier geplante Sitzmöglichkeiten können dieses Jahr nicht mehr geliefert werden, so die Bauamtschefin.

An der Gartenstraße war seit Anfang März gebaut worden. Neben der Fahrbahn sind Versorgungsleitungen erneuert worden. Um den Straßenbau und die Abstimmung mit Versorgern wurde lange gerungen. Die Firma Hoch- und Tiefbau Crossen, die den Zuschlag zum Gebot von knapp 590.000 Euro erhalten hatte, wurde für ihre Arbeit von Anliegern und "Freie Presse"-Lesern mehrfach ausdrücklich gelobt.


Wo aktuell noch gebaut wird

Spätestens Weihnachten soll die Zufahrt von der B 92 nach Leubetha wieder möglich sein, teilt die Stadt Adorf mit. Die Anbindung der Kreisstraße in Höhe Kfz-Werkstatt wird derzeit gebaut, der Verkehr wird über Abbiegespur und Sperrfläche geleitet.

Der Tag vor Heiligabend ist auch der geplante Schlusstermin beim Bau der Staatsstraße zwischen Bad Elster- Bärenloh und der Landesgrenze bei der nach Roßbach/Hranice führenden Straße, deren Ausbau laut dem Historiker Géza Németh bereits vor 155 Jahren, 1865, ins Auge gefasst wurde.

In der kommenden Woche soll der Bau der Poststraße in Markneukirchen zwischen Kreisverkehr und der Schwarzbachbrücke enden, ebenfalls am 18. Dezember die Arbeiten an der Thälmannstraße im Muldenhammerer Ortsteil Hammerbrücke.

Für die Würschnitzgasse in Unterwürschnitz, schwer beschädigt und teils zerstört beim Hochwasser vor zweieinhalb Jahren am 24. Mai, gilt nach Verzögerungen der 11. Dezember als Enddatum des Baus. Auf der Ortsdurchfahrt Remtengrün rollt der Bau seit einigen Tagen wieder. (hagr)

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