Grippe: Neuer Impfstoff kommt in zwei Wochen

Dosen aus dem EU-Ausland soll Engpass beenden

Oelsnitz/Klingenthal.

Der erwartete Grippeschutzimpfstoff aus dem EU-Ausland soll auch den Versorgungsmangel im Vogtland beenden. Immer mehr Ärzte in der Region mussten Patienten zuletzt ohne die gewünschte Impfdosis nach Hause schicken. In zwei bis drei Wochen trifft jedoch die bestellte Charge für Sachsen ein, wie Kathrin Quellmalz, Sprecherin des Sächsischen Apothekerverbandes in Leipzig gestern auf Anfrage von "Freie Presse" sagte. "Der Impfstoff wird dann gleichmäßig an alle Apotheken und Ärzte verteilt, die vorbestellt hatten. Der Bedarf wurde zuvor noch einmal von den Apotheken erfasst."

Nur noch vereinzelt habe es zuletzt Impfstoff-Reserven gegeben. Vor zwei Wochen gab der Freistaat grünes Licht für die Einführung von Impfstoff aus dem Ausland. Wie der Apothekerverband betonte, ist die Qualität des Impfstoffes garantiert. Das Paul-Ehrlich-Institut, das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat bereits die für Sachsen bestimmt Charge überprüft. In dieser Saison wurden dem Gesundheitsamt zwei Influenza-Erkrankungen im Kreis gemeldet. Mit der Welle wird für Anfang 2019 gerechnet. Die Impfaktion des Gesundheitsamtes lief bis Ende November. Amtsärztin Kerstin Zenker hält auch eine spätere Impfung für sinnvoll. Zu beachten sei, dass der Aufbau des Impfschutzes 14 Tage dauere. (nij)

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