Heimatverein für Schöneck geplant

Initiator für das Vorhaben ist Ralf Edler, bekannt seit Jahren als Theatermann und ehrenamtlicher Nachtwächter. Welche Ziele er mit dem Projekt verfolgt.

Schöneck.

Ein Heimatverein, der die vielfältigen Aktivitäten in Schöneck bündelt, und sich aktiv am kulturellen Leben der Stadt beteiligt - das ist die Vision, die Ralf Edler verfolgt. "Oft höre ich, dass bei uns nichts los sei. Aber die Vereine leisten ein vielfältiges kulturelles Leben, das allerdings nicht in vollem Umfang die Öffentlichkeit erreicht. Ein Heimatverein könnte alle diese Interessen zusammenfassen", ist Edler überzeugt.

Der Schönecker Theatermann und ehrenamtliche Nachtwächter hat sich zum Thema eines Heimatvereins bereits Gedanken gemacht. Neben der Theatertruppe sieht er Potenzial für eine Interessengruppe, die die Arbeit des Zigarren- und Heimatmuseums unterstützt, ebenso für eine Gruppe, die sich um Fotografie und Werbung kümmert. Ein Heimatverein wäre aus Sicht von Edler auch ein guter Ansprechpartner für weitere Vereine sowie Gewerbetreibende, ebenso für Musiker und Musikgruppen.


"Solche Heimatvereine gibt es auch in unseren Nachbarorten. Warum sollen wir in Schöneck nicht aus deren positiven Erfahrungen lernen? Gemeinsam hätten wir es in der Hand, das kulturelle Leben in Schöneck zu gestalten", zeigt er auf.

Bereits vor zwei Jahren hatte sich Ralf Edler Gedanken zur Entwicklung von Schöneck gemacht - auch mit Blick auf das 2020 anstehende Jubiläum "650 Jahre Stadtrecht", das mit der Ausrichtung des Tages der Vogtländer verbunden wird. Edler führte dazu zahlreiche Gespräche mit Einwohnern und Urlaubern, und verfasste ein Memorandum, das er dem Stadtrat übergab. Eine seiner Anregungen war ein Ideenwettbewerb zur Gestaltung und Nutzung des Stadtparks und des Jugendparks.

Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates hatte das Papier im Oktober 2017 diskutiert und einen solchen Wettbewerb auf den Weg gebracht. Zehn Vorschläge gingen ein. Der Stadtrat hatte sie im Januar dieses Jahres öffentlich vorgestellt. Die Ideensuche sei damit noch nicht abgeschlossen, betonte Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU): "Was wir an Ideen haben, fügen wir zusammen und sehen dann, wie wir die Vorhaben über die Stadt finanziell unter- legen können." Ein Heimatverein, so sieht es Ralf Edler, könnte dabei ein Partner für die Stadt ein.

Termin: Am 12. Juni gibt es ein öffentliches Treffen in der Gaststätte Weiberzorn, in deren Mittelpunkt das Thema Heimatverein stehen wird. Beginn ist 18 Uhr.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...