Klinikum will Millionen investieren

Für Erhalt der Gebäude Arbeiten bis ins Jahr 2022

Rodewisch.

Die Leitung des kreiseigene Klinikums Obergöltzsch in Rodewisch plant bis 2022 mit einer Investition von 8,5 Millionen Euro in den Erhalt der Gebäude des Komplexes. Das ist aus dem Wirtschaftsplan für 2019 ersichtlich. Etwa 700.000 Euro sind demnach jährlich für den Erhalt der Gebäude nötig. Jedoch sollen 6 Millionen Euro allein im Jahr 2022 verbaut werden. Verwaltungsdirektorin Beate Liebold bestätigte die Summe auf Nachfrage von "Freie Presse". Für einen neuen Gebäudetrakt oder eine Erweiterung auf dem Klinik-Areal sei das Geld aber nicht vorgesehen, vielmehr für die Sanierung des Bestehenden. "Wir gehen davon aus, dass dann umfangreichere Werterhaltungsmaßnahmen erforderlich sein werden", sagte sie. Details zu den Vorhaben teilte Liebold aber nicht mit. Auf der Internetseite des Krankenhauses ist lediglich veröffentlicht, dass "auch in Zukunft weitere Baumaßnahmen im Krankenhausbereich geplant" seien.

Derzeit wird in Obergöltzsch mit der Akutgeriatrie, einem Fachbereich für die Altersmedizin, eine neue Abteilung aufgebaut. Eine umfassende Sanierung der heute mehr als 100 Jahre alten Gebäudesubstanz fand neben diversen Anbauten in den 1990er Jahren statt - vom Ausbau der alten Kohleheizung bis zum Einbau eines Glaslifts. In den Nullerjahren wurden dann Bereiche des Krankenhauses stationsweise umgebaut und modernisiert, zudem entstanden weitere Neubauten am Komplex auf dem Gelände des ehemaligen Rittergut. (nij)

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