Kneipennacht: Gelungene Premiere in der Katharinenkirche

Gute Stimmung herrschte zur vierten Auflage in Oelsnitz. Die Neuerung erwies sich als Publikumsmagnet, und es gab Überraschungsgäste.

Oelsnitz.

Die vierte Kneipennacht hat am Samstagabend trotz einiger heftiger Regenschauer und empfindlicher Kühle zahlreiche Oelsnitzer vor die Tür beziehungsweise zu den sechs Veranstaltungsorten gelockt.

Und das zur Freude des erstmals als Veranstalter auftretenden Duos "b two Event". Die beiden B stehen für René "Bruno" Gräf und Björn Fläschendräger. Die hatten mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Katharinenkirche gleich einmal eine Neuerung ins Spiel gebracht. Das aber notgedrungen, wie René Gräf, bis Ende vergangenen Jahres selbst noch Wirt im Hemingways, verriet: "Da mit dem Sperk und dem griechischen Restaurant Athen im Gegensatz zum Vorjahr diesmal zwei Lokale weggefallen sind und wir mit den verbliebenen fünf Probleme befürchtet hatten, die ganzen Leute unterbringen, waren wir auf der Suche nach einer Lösung im Zentrum, die auch relativ vielen Gästen Platz bietet. Und da gab es mit der Katharinenkirche nur eine einzige."


Die rund 150 Personen fassende Örtlichkeit - seit 2007 nicht mehr als Kirche genutzt - erwies sich letztlich auch als der Publikumsmagnet des Abends. Spätestens ab 23 Uhr war sie von vielen Besuchern als letzter Anlaufpunkt auserkoren worden und zum Bersten gefüllt, auch zur Freude der dort aufspielenden Band Halb so wild. Doch auch in den fünf Lokalen hatten die Wirte und die extra eingestellten Helfer gut zu tun und die Gäste Glück, wenn sie auf Anhieb einen freien Tisch fanden.

Wer zufällig gerade da war, erlebte in jedem Etablissement einen ungeplanten Überraschungsauftritt. Spontan war die Markneukirchener Formation Monochrom angereist und brachte mit Kontrabass, Gitarre und Akkordeon ein musikalisches Ständchen, wofür die eigentlich dort aufspielenden Bands oder Musiker nur zu gerne eine kleine Pause einlegten. Doch nicht nur die Jungs mit den schwarzen Hüten heimsten viel Beifall ein.

So rockte im Pub Church Hill die einheimische Kultband Logo - die gibt es schon seit 1981 - in neuer Formation. Von der Ur-Besetzung sind allerdings nur noch Gitarrist Bernd Fröba und Schlagzeuger Andree Winter dabei. Doch auch Bernd Hack im arg verrauchten Hemingsways, Liedvogt in der Pforte, Mac Frayman in der Altdeutschen Bierstube oder Try in der World of Bowl sorgten für gute Laune beim quatschenden oder trinkenden Publikum. Übrigens: Wer alle sechs Lokalitäten besucht hatte und seine Stempelkarte vollständig abgab, nimmt an einer Verlosung teil.

Spätestens nach Mitternacht strahlten auch die beiden Veranstalter: "Was wollen wir mehr, das ist alles prima gelaufen. So wie wir es uns erhofft hatten", meinten René Gräf und Björn Fläschendräger unisono.

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