Rettungsschwimmer fährt zur Botschaft

Plauen.

Der von Abschiebung bedrohte Rettungsschwimmer Kasim Atris will sich jetzt in der Libanesischen Botschaft in Berlin einen Pass ausstellen lassen. Atris stammt aus dem Libanon und ist in Vollzeit bei der städtischen Bädergesellschaft in Plauen beschäftigt. Wegen seines abgelehnten Asylantrags ist er bis Ende November ausreisepflichtig. Aus seiner Heimat ließ er sich Dokumente schicken, mit denen er einen Pass beantragen möchte. Damit erhofft er sich bessere Chancen. Anfang September hatte sich der bekannte Kriminalbiologe Mark Benecke für Atris stark gemacht und Position bezogen zur aktuellen Asylpolitik, die gut Integrierten mitunter kein Bleiberecht gewährt. (manu)

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