Stadtpark verändert sein Gesicht

Seit Juni trafen sich Mitglieder des Heimatvereins Schöneck monatlich zu Arbeitseinsätzen. Im November soll nun über die Vorhaben für 2021 beraten werden.

Schöneck.

15 Helfer waren zum fünften und für dieses Jahr letzten Arbeitseinsatz des Heimatvereins Schöneck in den Stadtpark gekommen. "Wenn ich mich recht erinnere, waren wir beim ersten Einsatz zu sechst gewesen. Über die Resonanz freuen wir uns natürlich sehr", sagte Ralf Edler, der Vorsitzende des in diesem Jahr gegründeten Vereins.

Die Zukunft des Stadtparks ist Dauerthema, seit 2017 Ralf Edler mit einem Memorandum zur Stadtentwicklung an die Öffentlichkeit trat. Mit Blick auf die in diesen Jahr geplant gewesene Feier zum Jubiläum 650 Jahre Stadtrecht, die aber wegen der Coronakrise abgesagt wurde, hatte er dazu erste Vorschläge unterbreitet.

Der im Januar gegründete Heimatverein hatte im Mai seine Ideen vor die Neugestaltung der Anlage vorgestellt. Beim ersten Arbeitseinsatz im Juni war dann die sogenannte "Lindner's Ruh" wieder hergerichtet worden. Der Platz erinnert der Legende nach an einen alten Schönecker, der dort gerne saß, die Ruhe genoss und die Natur betrachtete. Inzwischen koordiniert Stadtrat und Vereinsmitglied Marcel Rippert (Freie Wähler) in Abstimmung mit Ralf Seckel vom Bauamt und Bernd Ebert als "Baumberater" die Arbeiten. "Da ist eine gute Zusammen- arbeit entstanden. Man sieht es der gesamten Parkanlage an, dass sich etwas tut", konstatiert Edler.

Im November soll die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe Stadtpark stattfinden, auf der die Vorhaben für 2021 besprochen werden. Mit dabei sein soll auch die städtische Tochtergesellschaft Dienstleistungs- und Tourismus GmbH. Der Heimatverein plant im kommenden weitere Arbeitseinsätze, Vereinsmitglieder wollen zudem fünf Ruhebänke für den Stadtpark sponsern.

Auch das Thema eines Moosmannpfades ist noch nicht vom Tisch. Das war einer der zehn Vorschläge für den Stadtpark, die bereits im Januar 2019 im Stadtrat diskutiert wurden. Eingebrachte hatte ihn damals der ehrenamtliche Schönecker "Moosmann" Jürgen Böhm.

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