Stürme: Wehr sieht einige Bäume kritisch

Markneukirchen.

Nach den Einsätzen im Zuge des Sturms "Sabine" macht sich Markneukirchens Ortswehrleiter Matthias Männel Gedanken über Bäume im Stadtgebiet. Er sieht bei einigen Bruchgefahren - auch bei unter Naturschutz stehenden Bäumen. "Das ist fast unverantwortlich, die stehen zu lassen", sagt Männel, der Stadtrat für die FDP ist. Er sieht große Gefahren für Menschen und Sachwerte, regte intensive Kontrollen an. "Dem kommen wir mit den Baumschauen nach", sagte Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos). "Bei Bäumen unter Naturschutz können wir nicht einfach die Säge ansetzen", so Rubner - das Gutachten eines externen Sachverständigen sei notwendig. Männels Rat, Bäume zu prüfen, will er aufnehmen. Im Fall eines in Siebenbrunn entwurzelten Baums gab es viel Lob für die Wehr. "Danke, dass ihr achtsam wart und für euer geistesgegenwärtiges Handeln. Er hätte auf einen Zug fallen können", verwies Rubner auf die an diesem Tag befahrene Strecke. Als Siebenbrunner würdige AfD-Stadtrat Udo Fuchs die Feuerwehrleute. "Da ist großer Schaden verhindert worden." (hagr)


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