Wolf im Revier? Wildschweine zeigen ungewöhnliches Verhalten

Ein Jäger hat im Raum Markneukirchen ungewöhnliche Beobachtungen gemacht. Ähnliches kennen Experten vor allem aus der Lausitz.

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6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    3
    saxon1965
    07.01.2020

    Meine Meinung zu all den Rosaroten-Brillenträgern hier:
    - Deutschland ist schon längst KEIN naturbelassener unberührter Fleckchen Erde mehr.
    - Der Wolf ist eingewandert und hat seine Daseinsberechtigung, wie andere Wildarten auch.
    - In unserem dichtbesiedelten, hochgradig genutzten Land, kann der Wolf nicht flächendeckend geduldet werden. Es kommt ja jetzt schon, bei einem geschätzten Bestand von mindestens 500 Tieren zu Interessenskonflikten. In drei Jahren könnten es 1.000 Tiere sein!
    - Wie immer muss ein Kompromiss gefunden werden, damit auch diese Tierart artgerecht und akzeptiert in Deutschland leben kann.
    - Wie bei anderen Wildarten auch (Rotwild), sollten Wolfsgebiete ausgewiesen, der Wolf bonitiert und Festlegungen zum Umgang mit wandernden Wölfen (Genaustausch) getroffen werden.

    Für all das braucht man nur mal über den "Tellerrand" zu schauen, möglichst in Länder mit Wolfserfahrung. Frankreich will bis 2023 den Bestand auf 500 Wölfe bringen und begrenzen!

    Und noch was:
    - Ja, in den letzten Jahrhunderten war das Umweltbewusstsein (Naturschutz) sehr unterentwickelt. Da hatte Jedermann Angs vorm Wolf & Co. Natürlich haben auch die damals privilegierten Jäger eine teilweise unrühmliche Rolle gespielt.
    - Es ist ein bewiesener Fakt, dass es zu Zusammenrottungen der Beutetiere kommt, wenn der Beutegreifer Wolf in der Gegend ist. Und maßen sie sich bitte nicht an, unwissend wie sie sind, darüber zu befinden wer welchen Job schlecht macht. Es gibt mindestens so viele Ursachen wie Meinungen, warum wir einen solchen überhöhten Wildschweinebestand haben, in ganz Deutschland!
    - Werfen sie der Redaktion keine Parteilichkeit und Unwissenheit vor, wenn sie selbst kein Deut besser sind!
    - Um es gleich vorweg zu nehmen: Das ist meine Meinung, ohne Anspruch darauf "die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben"!

  • 1
    0
    Tauchsieder
    05.01.2020

    Da gebe ich ihnen vollkommen Recht "Bär.."(!).
    Nur solange nicht dieses sogenannte Gleichgewicht wieder hergestellt ist, müssen halt die Verursacher heran gezogen werden. Aber selbst die begreifen dies in diesem Fall nicht.

  • 7
    2
    ChWtr
    05.01.2020

    Nachdem vor einigen Tagen mein Beitrag nicht veröffentlicht werden konnte, nur soviel:

    - der Wolf hat ein Recht hier zu leben
    - er ist ein Raubtier und gehört (mit) zu Deutschland
    - wir sollten froh sein, dass er wieder da ist
    - man kann ein Schaf für den Wolf opfern

    Die Indianer nannten ihn Bruder.
    In Yellowstone ist das Ökosystem gekippt, als er weg war.
    Es geht auch mit dem Wolf (...)

  • 7
    1
    Bär53
    04.01.2020

    @Tauchsieder: Nicht die heutigen Jäger machen einen schlechten Job. Vielmehr fehlen heute in unseren Wäldern die natürlichen Feinde der Schweine, Wolf und Braunbär. Beide Tierarten wurden vor Jahrhunderten in unserer Gegend durch übereifrige Jäger blindwütig ausgerottet. Vielleicht sollte man mal in diese Richtung denken.

  • 7
    5
    GrauerWolf
    03.01.2020

    Ein Rückfall in längst überwunden geglaubten Journalismus, hatte sich doch die Freie Presse auf die Fahne geschrieben sachlich über den Wolf zu berichten. Meinungen haben bekanntlich keinen Inhalt Frau Kölbel, In Sachen Wolf besonders wenn Ansprechpartner aus jagdlichen Kreisen oder aus dem Kreis der Nutztierhalter zitiert werden. In bekannter Art und Weise wird in diesem Artikel wildbiologischen Unsinn an die Leser der Freien Presse vermittelt. Und Ich glaubte auch eine Tageszeitung hathaben einen Bildungsauftrag.
    Meint ihr Grauer Wolf

  • 5
    11
    Tauchsieder
    03.01.2020

    Von dem Einen auf das Andere zu schließen ist höchst gewagt. Dazu fällt mir nur der Spruch mit dem Hahn auf dem Mist und dem Wetter wie es ist ein. Auch ne tolle These.
    Eins zeigt es aber deutlich auf, wenn es zu solch großen Rotten hier kommen kann, haben die Jäger ihr Handwerk nicht ordentlich verrichtet. Die Bauern wird`s "freuen".