Zufahrt zum Grenzübergang Klingenthal wird auf tschechischer Seite ausgebaut

Mit der Freigabe der Westumgehung von Falkenau/Sokolov (Foto links) ist auf tschechischer Seite ein weiteres Verkehrsprojekt in Richtung Grenzübergang Klingenthal abgeschlossen worden. Damit hat die Staatsstraße 210 direkten Anschluss an die Autobahn R6 in die Richtungen Karlsbad/Karlovy Vary und Eger/Cheb, ohne dabei das Stadtzentrum von Falkenau/Sokolov zu berühren. Südlich von Graslitz/Kraslice haben zudem Arbeiten zum Ausbau der Kreuzung in Annatal/Annenské Údolí (Foto rechts) begonnen. Dort wird eine zusätzliche Abbiegespur Richtung Bleistadt/Olovi angelegt und die Fahrbahn über eine neue Brücke über den Zwota-Fluss verlegt. Die Kosten von umgerechnet 4,6 Millionen Euro werden zu 85 Prozent aus EU-Geldern finanziert. Vor allem die Wirtschaft in Sachsen drängt auf Aufhebung der 12-Tonnen-Begrenzung für Lkw am Grenzübergang Klingenthal. Der Stadtrat Klingenthal lehnt das bislang ab. Auf tschechischer Seite wurde die S 210 als Anbindung an das Vogtland bereits ausgebaut, zwischen Falkenau/Sokolov und Unter Neugrün/Dolny Nivy sind an Anstiegen teilweise zwei Richtungsspuren angelegt. Offen ist noch ein Abschnitt nahe der Bahnstation Rothau/Rotava sowie die Ortsdurchfahrt von Graslitz/Kraslice bis zur Grenze. In der tschechischen Grenzstadt sind die Pläne umstritten. (lada/tm)

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