Zusatzkosten fressen Plus teils auf

Markneukirchen nimmt 2019 mehr ein als geplant

Markneukirchen.

Erst heiß, dann wieder kalt - die Finanzverantwortlichen in den Städten und Gemeinden des oberen Vogtlandes sind Wechselbäder bei den Gewerbesteuereinnahmen geplant. Deswegen hat Markneukirchens Kämmerin Karola Geuther auch keinen Luftsprung vollführt, als die Gewerbesteuern der Kommune Ende Juni stolze 426.000 Euro über der geplanten Summe lagen. Zwischenzeitlich gab es wieder einen Einbruch. Dennoch rechnet die Kämmerin bei den Erträgen gegenüber dem Plan mit etwa 400.000 Euro mehr. Das Plus wird gebraucht - gut die Hälfte fressen Mehrkosten bei Bauvorhaben auf. "Wir sind aber mit immer noch 198.000 Euro mehr gut im Plan", sagte die Finanzverantwortliche im Verwaltungsausschuss des Stadtrats.

Teurer werden gegenüber den Kalkulationen im Haushalt unter anderem der Sträßler Berg in Siebenbrunn (plus 60.000 Euro) sowie bei Hochwasserschadensbeseitigungen der Triebweg (plus 21.000 Euro) und die Brücke Mühlenweg in Siebenbrunn (plus 10.000 Euro). Gegenüber dem Etat kommen 20.000 Euro für die Renovierung des Bürgerhauses Breitenfeld, 24.000 Euro für das Dach des Edelhofs Wernitzgrün sowie 4500 Euro für die Reparatur des Schwammbefalls am historischen Sägewerk Markneukirchen hinzu.

Finanziell ins Gewicht fällt, dass Markneukirchen eine erhebliche Summe an Adorf für die Betreuung Markneukirchner Kinder in Adorfer Kitas zahlen muss. "Es gehen sehr viele Markneukirchner Kinder nach Adorf", stellte Geuther fest. (hagr)

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