Bolzplatz, Spielplatz, Feuerwehr, Freibad: Elsterberg hat viel vor

Der Elsterberger Gewerbeverein hat am Samstag zum Neujahrsempfang Freunde und Partner aus Wirtschaft und Politik begrüßt. Der Verwaltungschef hat viel vor für 2019.

Elsterberg.

Mit Optimismus und breiter Brust. So begrüßte Gewerbevereins-Vorsitzender Sven Haller am Samstag die Gäste des Neujahrsempfangs im Elsterberger Burgkeller. Zusammen mit Elsterbergs Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) und weiteren Vertretern aus Wirtschaft und Politik erhob er das Glas.

Haller blickte auf die Aktivitäten der Gewerbetreibenden im abgelaufenen Jahr zurück: das Schmücken der Osterkrone, die Organisation des Brunnenfestes mit Stadtlauf und Kochwettbewerb der Vereine, der Elsterberger Advent. Das habe zur Belebung der Innenstadt beigetragen. "Das wird es in diesem Jahr auch wieder geben", versprach Elsterbergs stellvertretender Bürgermeister. Zudem sollen ortsansässige Firmen verstärkt in den Fokus gerückt werden. Das Gewerbe sei der Motor jeder Stadt und müsse deshalb unterstützt werden. Der Gewerbeverein selbst zählt aktuell 45 Mitglieder. Haller bedankte sich bei allen 30 Elsterberger Vereinen, die zum Gemeinwohl beitragen. Deshalb starteten die Gastgeber während des Abends eine spontane Spendenaktion. So kamen in kurzer Zeit über 500 Euro zusammen. Eine Verlosung entschied darüber, welchem Verein das Geld zu Gute kommt. Die Glücksfee zog den Elsterberger Heimatverein.

Das war nicht die einzige freudige Überraschung des Abends. Erstmals vergab der Gewerbeverein einen mit 500 Euro dotierten Ehrenpreis. Die Wahl fiel auf Elsterbergs Wehrleiter Volker Strobel, der die Auszeichnung gerührt entgegennahm. Laut Haller soll der Preis jedes Jahr an einen verdienstvollen Elsterberger vergeben werden. "Es muss nicht unbedingt jemand im Ehrenamt sein", verriet Haller.

In seiner Ansprache blickte Rathaus-Chef Sandro Bauroth (FDP) auf kommende Herausforderungen. Ende Februar/Anfang März soll der Haushalt stehen. Bauroth kündigte an, rund eine Million Euro zu investieren. Ein Teil fließt in eine neue Folie im Schwimmbecken des Waldbades. Die schlechte Nachricht für Badegäste: Weil die Arbeiten nur in der frostfreien Zeit ausgeführt werden können, zieht sich die Maßnahme voraussichtlich bis Juli.

Thema bleibt die Sanierung der Burgruine. In diesem Jahr sollen weitere Bauabschnitte realisiert werden. Wann die nächsten Veranstaltungen auf dem historischen Gelände stattfinden können, bleibt offen. Voriges Jahr musste das Ruinen- und Heimatfest in abgespeckter Form unterhalb der alten Mauern ans Elsterufer verlegt werden.

Zu den weiteren Vorhaben in diesem Jahr zählen die Errichtung eines Bolzplatzes in Coschütz, die Erneuerung des Spielplatzes auf der Schlosswiese sowie der Erwerb eines Feuerwehrfahrzeuges für die Kameraden der Elsterberger Wehr. In Vorbereitung ist der Ersatzneubau der Schulsporthalle. Im Raum steht außerdem die Diskussion über ein Kleingarten-Entwicklungskonzept. Zudem will die Verwaltung den Breitband-Ausbau im Vogtland und den zweiten Bauabschnitt der Kreisstraße in Coschütz unterstützen. Auf dem Plan steht auch die Entscheidung über eine kostengünstige Erschließung und Vermarktung des Baugebietes Hohndorfer Straße. Auf diesen Flächen sollen Einfamilienhäuser entstehen.

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