Ein halbes Jahrhundert im Dienst der Feuerwehr

Rainer Köppe geehrt - Christgrüner Wehr macht auf Problem aufmerksam

Christgrün.

Mit 17 Diensten hat sich die Christgrüner Feuerwehr vergangenes Jahr auf den Ernstfall vorbereitet, sagte Ortswehrleiter Ray Seidel während der Feuerwehrjahreshauptversammlung am Sonntagvormittag im Feuerwehrdomizil Jocketa. Glück für Pöhls Ortswehr: Sie musste vergangenes Jahr nur zu einem Einsatz, einer technischen Hilfeleistung, ausrücken. "Was die 15 aktiven Kameraden jedoch über ihre Arbeit in der Feuerwehr hinaus gesellschaftlich leisten, ist hoch anzuerkennen", sagt Bürgermeisterin Daniela Hommel-Kreißl (FDP). Sie helfen unter anderem mit bei der Organisation des einmal jährlich stattfindenden Christgrüner Hoffestes, leisten Arbeitseinsätze - zum Beispiel im Herbst auf dem Friedhof - und halten die örtlichen Teiche in Schuss. Einer, der als Christgrüner Wassermeister geltende Rainer Köppe, wurde zur Jahreshauptversammlung durch Ray Seidel und der Bürgermeisterin ganz besonders geehrt. Er leistet nämlich seit 50 Jahren Dienst in der Christgrüner Feuerwehr. Dort kümmert er sich als Maschinist auch darum, dass die Teiche genügend, aber nie zu viel Zulauf haben. Geehrt wurde auch René Schneider für zehnjährige Mitgliedschaft in der Wehr. Zudem wurde René Schneider zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Daniela Hommel-Kreißl bedankte sich bei ihm für seine stete Bereitschaft, sich weiterzubilden. So absolvierte er auch 2019 eine Ausbildung an der sächsischen Landesfeuerwehrschule.

Ein Problem, das dringend gelöst werden muss, haben die Christgrüner derzeit mit dem unteren Teich im Ort. Dort ist der Abfluss zugewachsen. Die Bürgermeisterin versprach Hilfe durch den Bauhof. Zuerst soll jedoch mittels Kamerabefahrung geprüft werden, wie stark beschädigt das Rohr ist, ob also ein einfaches Ausfräsen hilft.

Am Ende der Sitzung gab es Blumen für die Bürgermeisterin. Damit bedankten sich die Christgrüner Kameraden für deren ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde Pöhl während der vergangenen sieben Jahre. Und dafür, dass sie immer auch hinter den Feuerwehren in den kleinen Ortsteilen gestanden habe. Bei der anstehenden Bürgermeisterwahl in Pöhl tritt Hommel-Kreißl nicht mehr an. (bju)


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