Lokalspitze: Schnittmenge

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Wenn am Montag die Friseure wieder zur Schere greifen dürfen, gilt das Windhundprinzip: Wer zuerst einen Termin bekommen hat, ist auch zuerst dran. Dabei hätte doch nach Vorbild der Impfung auch eine Prioritätenliste erstellt werden können, schließlich geht es um unser aller Sicherheit. Mein Vorschlag: Oberste Priorität für Menschen der Kategorie Puli und Komondor. Das sind jene ungarischen Hirtenhunde, bei denen man nicht weiß, wo vorn und wo hinten ist. Zweite Stufe: All diejenigen, denen die Haare soweit ins Gesicht hängen, dass sie den Friseur ohne fremde Hilfe nicht finden. Danach alle Zopfträger. (fa)


Kommentar: Reichlich spät

Am 11. Januar haben die Impfzentren in Sachsen ihre Arbeit aufgenommen. Seitdem erhalten betagte Senioren im Freistaat die Corona-Schutzimpfung. Wenn die Plauener Stadtverwaltung eineinhalb Monate später eine Hotline einrichtet, die Ältere bei der Anmeldung unterstützen soll, dann kommt das reichlich spät. Der zuständige Bürgermeister Steffen Zenner begründet das mit dem Umstand, dass man sich erst jetzt darauf verlassen könne, dass genügend Impfstoff vorrätig sei. "Wir wollten nicht, dass die Senioren von einer Hotline zur nächsten verwiesen werden", so Zenner. Nun gut.

Dass es anders gegangen wäre, beweisen Städte wie Auerbach, Falkenstein oder Treuen, die einen telefonischen Anmeldeservice für ihre Senioren bereits seit Mitte Januar anbieten. Die Rathaus-Verantwortlichen in Plauen waren in dieser Hinsicht vor allem eines - zu langsam.

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