Nach Hundebiss: Kreis entzieht Halter-Erlaubnis

39-Jähriger bekommt Vierbeiner nicht zurück

Plauen.

Der Mann, dessen Schäferhund Ende Januar zwei Menschen in Plauen gebissen hatte, bekommt sein Tier nicht zurück. Der Vogtlandkreis hat dem 39-Jährigen die Erlaubnis entzogen, einen sogenannten gefährlichen Hund zu halten. "Das Widerrufsverfahren ist seit dem 1. März 2019 rechtskräftig", erklärt die Pressestelle der Behörde.

Der Mann war mit dem Tier Ende Januar Gassi gegangen. Er führte den Schäferhund zwar an der Leine - allerdings ohne Maulkorb, wie es von der Behörde vorgeschrieben war. In der Folge attackierte das Tier zwei Männer, die ambulant behandelt werden mussten.

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Neben dem Entzug der Halter- Erlaubnis hat der Landkreis auch ein Bußgeldverfahren gegen den 39-Jährigen eingeleitet. Zu dem laufenden Verfahren will sich die Behörde derzeit nicht äußern. Der Hund befindet sich seit dem Vorfall im Tierheim. (nd)

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