Parkeisenbahn auf Jubiläumskurs

Die Freizeitanlage im Syratal feiert in diesem Jahr "60 Jahre Parkeisenbahn". Dazu steht im August eine Attraktion im Programm, die es in der Anlage noch nicht gegeben hat. Außerdem können jede Menge Preise abgeräumt werden.

Plauen.

Die im Jahr 2009 zum damals 50-jährigen Bestehen der Parkeisenbahn erschienene Broschüre ist jetzt zum 60. Geburtstag der Anlage in einer erweiterten Fassung und als Buch mit festem Einband neu herausgebracht worden. Die Auflage beträgt 1500 Stück. Der Preis liegt bei acht Euro. Die Publikation umfasst knapp 90 Seiten und ist in der Freizeitanlage an der Hainstraße im Syratal zu haben. Autor ist wie schon vor zehn Jahren der Historikus-Herausgeber Andreas Krone.

Neu ist eine Aufstellung sämtlicher Fahrzeuge der Parkeisenbahn. Damit sind Triebfahrzeuge als auch die Personenwagen gemeint. Die Hersteller und Lieferer der Lokomotiven wie etwa die SDAG Wismut Zobes im Falle der Metalist aus dem Jahr 1959 und zahlreiche technische Angaben stehen auf den Seiten.

Torsten Kleditzsch

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Zwei in diesen Wagen früher als Parkeisenbahner dienende Plauener haben inzwischen ihren Weg zur Deutschen Bahn und in eine große Lokomotive gefunden: Der jetzt als Auszubildender bei der Deutschen Bahn beschäftigte Paul Schmidt und der als Lokführer bei einem privaten Unternehmen in München tätige Philipp Herbst erzählen in zwei neuen Beiträgen ihre Geschichte vom Syratal mit seinem Schienennetz.

Freizeitanlagen-Betreiber Michael Hochmuth hat auch in diesem Jahr zum runden Geburtstag wieder zehn größere Veranstaltungen organisiert. "Am Wochenende steht unser großes Feldbahntreffen an", macht der Plauener auf Samstag, den 18. Mai aufmerksam. "16 Uhr startet unsere Fahrzeugparade", lädt er ein. Mit dabei sein werden auch so seltene Stücke wie eine Schienenschwalbe und eine Trabi-Lok. Das nähere Betrachten der Exponate ist möglich. Bastler stehen Rede und Antwort. Am 10. und 11. August können sich Vereine und Familien an der Hainstraße dann erstmals in dem 30 Meter langen Ninja-Extrem-Parcours ausprobieren. Auf der Strecke kann geklettert, gehüpft, gerutscht, gelaufen und gesprungen werden. Es sind Preise zu gewinnen.

750 Preise verspricht Michael Hochmuth den Käufern seiner mit Losnummern anstatt Cola gefüllten 1500 Glücksdosen, die aber erst am 31. August bei der Verlosung in der Freizeitanlage geöffnet werden dürfen. Jeder zweite Käufer ist also ein Glückspilz. Die Preise seien attraktiv, verspricht der Betreiber. Fahrrad, Tablet, ein kostenfreies Wochenende mit einem Mercedes sind unter anderem zu gewinnen.

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