Weihnachten in Hechlers Heimathaus

Wie wurde früher Weihnachten gefeiert? In Reuth kann man derzeit wieder genau das in zehn Räumen erkunden.

Reuth.

Der Weihnachtsbaum an der Zimmerdecke, wie es früher üblich war, das Neunerlei auf dem Tisch. Bornkinnel, Bergmann und eine Klöpplerin, die am Tisch sitzend ihr Handwerk ausübt. Keine Frage, in Hechlers Heimathaus in Reuth kommt man weihnachtlichen Traditionen im Vogtland auf die Spur. "Und hier stehen der Rachermaa und der Moosmaa", sagt Klaus Hechler, dem das private Museum gehört. Es soll eine Ausstellung in der Weihnachtszeit sein, wo es besinnlich zugeht. "Da können die Leute auch mal nach der Arbeit kommen und sich alles in Ruhe anschauen."

Zehn Räume sind es insgesamt, die derzeit weihnachtliche Atmosphäre ausstrahlen. Der geschnitzte erzgebirgische Bergmann auf dem Küchentisch ist aus dem Jahr 1944. In der guten Stube, wie man das Wohnzimmer früher nannte, putzt Hechler den Weihnachtsbaum an. Natürlich mit historischem Baumschmuck. Dazu kommen Blecheisenbahn, Schaukelpferde, Kaufmannsladen und ein prächtiger Weihnachtsberg mit vielen Details. Pyramide und Nussknacker sind zu entdecken. "Das ist eine Erzgebirgsdeckenspinnne mit Engel und Lichtern", zeigt Klaus Hechler an die Decke. Daneben hängt eine Reichenbacher Zinnspinne aus der Zeit um 1900. Nicht fehlen dürfen die Zuckermännle aus Werda. Der Baumschmuck wird bis heute im Vogtland hergestellt.

Besuchen kann man Hechlers Heimathaus in Reuth (Am Wall 2) heute und morgen jeweils ab 17 Uhr sowie an diesem Wochenende jeweils ab 14 Uhr.

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