Wirbel um geplante Einbahnstraßen-Regelung

Zweifel im Stadtrat an vorgebrachtem Verkehrsproblem

Elsterberg.

Eine Zählung des Verkehrs auf einer Straße zwischen Elsterberg und Scholas hat Stadtrat Axel Markert (SPD) während der jüngsten Sitzung des Elsterberger Stadtrats vorgeschlagen. Die Straße, die aus Richtung Kernstadt bis zum Funkmast "Scholasweg" und ab dem Funkmast bis in die Ortschaft Scholas "Elsterberger Straße", im Volksmund auch "Hebeisen" genannt wird, soll zur Einbahnstraße werden. Der Verkehr soll künftig in Richtung Scholas fließen und aus Richtung Scholas bis zum Ende der Elsterberger Straße am Funkmast, erläuterte Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP).

Markert befürchtete, dass der Veränderung sonst lediglich subjektive Wahrnehmungen zugrunde liegen. Bauroth (FDP) wies auf Kosten für eine Verkehrszählung hin und erklärte, Bürger wünschten dort eine Verkehrsberuhigung.


Laut dem Elsterberger Bürgermeister fahren immer wieder "richtig große Brummis" auf der Straße. Zudem würden Privatgrundstücke an der Straße zerfahren. Die Einbahnstraßen-Regelung bezeichnete er als Kompromisslösung. "Das Härteste wäre, die Straße komplett zu sperren", sagte der Bürgermeister. Markerts Vorschlag will er dennoch diskutieren. (em)

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