Abgeschoben trotz gültiger Ehe

Die Heirat mit einer Deutschen hat einen in Zwickau untergebrachten Tunesier nicht vor der Abschiebung in sein Heimatland bewahrt.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Malleo
    14.12.2018

    Es könnte eine Geschichte aus 1000 und einer Nacht mit dem Hauch arabischer Erzähltradition sein.
    Sie ist es aber nicht.
    Frau Nagel spricht vom „ungerechten Recht“, übersieht allerdings bewusst(?), dass am Anfang der Geschichte ein Rechtsbruch steht.
    Einreise ohne Visum, Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz und kein Anspruch auf Asyl.
    Wie wir alle wissen, ist der Tunesier nur einer unter sehr, sehr vielen.
    Wir wissen auch, dass es sich in der Migrantencommunity herumgesprochen hat, wie man auch ohne Identität, oder mehreren, gleichwohl bei den deutschen Behörden auf viel Verständnis ob der posttraumatischen Verfolgungsängste mit allerlei Tricks sein Bleiberecht mit „ungerechten Recht“ erfolgreich erzwingen kann.
    Ein probates Mittel von vielen ist der glaubhafte Nachweis einer innigen Liebesbeziehung und Heirat einer Deutschen.
    Dass es für diesen „Heiratsmarkt“ Strukturen gibt, ähnlich der kriminellen Schleußer, gehört leider nicht ins Reich der Märchen.
    Aber das muss Frau Nagel nicht kümmern. Es ist nur ein weiterer Beweis für die kollektive Verantwortungslosigkeit in den politischen Filterblasen.

  • 6
    1
    Steuerzahler
    12.12.2018

    Frau Nagel belegt, warum sie nicht in den Beirat der Abschiebehaftanstalt Dresden gewählt wurde. Realitätsfern und politisch starr. Das Problem der Nähe zu linksextrem Verdächtigen kommt hinzu.

  • 27
    2
    gelöschter Nutzer
    11.12.2018

    Es ist an der Zeit, dass sich der Freistaat nicht länger auf der Nase herumtanzen lässt und durchgreift, wo er durchzugreifen hat.

    Trotzdem sollte man nicht übersehen, dass der Prozentsatz der Abgeschobenen gegenüber denen, die auf Grund der Gesetzeslage abgeschoben werden müssten, unverhältnismäßig klein ausfällt.

    Zum Stichtag 30. Juni 2018 waren insgesamt 11.770 Personen ausreisepflichtig gewesen. Davon würden aber fast 9000 Personen geduldet, eine Zahl, die viel zu hoch ist, wie der sächsische Ministerpräsident meint.

    Bei forcierter Abschiebung könnten also Sozialabgaben in Größenordnungen eingespart werden, die der Erfüllung anderer sozialer Aufgaben zugute kämen.

  • 3
    19
    Interessierte
    11.12.2018

    Also mit 56 Jahren ist man reif genug , um zu wissen , ob das echt ist oder nicht und ob das gut gehen kann mit solch einem jungen Mann ; zudem gibt es bzgl. dieser Altersunterschiede noch andere Beispiele , dass das sehr gut gehen kann …
    Die Frau Nagel hat da schon Recht mit dem Unrecht ……….

  • 8
    16
    Freigeist14
    11.12.2018

    Rulle@ Ihre Vermutungen ,was Scheinehen sind und welche nicht ,berührt die Betroffenen herzlich wenig .

  • 32
    6
    Rulle
    11.12.2018

    Frau Nagel (Die Linke) findet es erschreckend, dass 2017 13 Asylsuchende trotz ihrer Ehe mit einer Deutschen abgeschoben wurden. Das sind gerade mal 1,4 Prozent der Abschiebungen aus Sachsen, wobei ich vermute, dass dabei 99 Prozent Scheinehen waren. Dass die Anzahl der von Migranten/Asylanten begangenen schweren Straftaten wie Messerangriffe, Vergewaltigungen sowie Belästigungen von Frauen, Diebstähle und andere Delikte einen wesentlich höheren Prozentsatz darstellen, scheint der Linken-Abgeordneten keine Intervention an das Innenministerium wert. Kein Wunder bei der Einstellung von Grünen und Linken zur ungehinderten Zuwanderung. Das Recht auf Migration scheint höher bewertet zu sein als die innere Sicherheit. Das kann man auch im GCM nachlesen, dem die Bundesrepublik gestern beigetreten ist. Dort geht es ausschließlich um die Rechte der Migranten, mit keinem Wort werden da Pflichten für Zuwanderer erwähnt.



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