Bald Fußbad möglich im neuen Hartmannsdorfer Stollnbrunnen

Fast fertig ist der Stollnbrunnen in Hartmannsdorf. Voraussichtlich im Januar soll er übergeben werden, informierte Christfried Nicolaus, Vorsitzender des Vereins "Glück auf! Hartmannsdorf". Dank einer Förderung über das Projekt Leader konnte der Verein gemeinsam mit der Gemeinde Hartmannsdorf dieses Stück Bergbaugeschichte inszenieren. Die Quelle wird der einstigen Martinfundgrube zugeordnet. Pflasterbaumeister Jo- achim Lietzow (linkes Foto) aus dem vogtländischen Lengenfeld baut einen Sitz, von dem man aus die Füße im Quellwasser baumeln lassen kann. Nicolaus' Verein hat zudem über den Welterbeverein Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí 1000 Euro für eine Stele bekommen, die dort am Zugang aufgestellt werden soll. Ein Granitbecken aus Kirchberger Granit, in dem das radiumhaltige Wasser aufgefangen wird, ergänzt das Ensemble. Bisher führten vom Schulweg nur ein paar alte Steinstufen hinab zur Quelle. Das glasklare Wasser - immerhin rund 700Liter pro Stunde - sprudelte aus einem grauen Rohr in eine gelbe Wanne und suchte sich dann seinen Weg über die Wiese. Erstmals erwähnt wurde die Quelle im Jahr 1572. (upa/awo)

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