Borkenkäfer bleiben Problem

Waldenburger Stadtwald bringt kaum Einnahmen

Waldenburg.

Fichtenborkenkäfer und Trockenheit haben auch dieses Jahr dem 50 Hektar großen Kommunalwald der Töpferstadt zugesetzt. Das betrifft vor allem das Waldgebiet entlang der Langenchursdorfer Straße. "Seit vergangenem Jahr musste hier nach und nach der gesamte Fichtenbestand entfernt werden", sagt Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler). Von dem Holz des Kommunalwaldes verspricht sich der Rathauschef keine Einnahmen für die Stadtkasse. "Die Holzpreise sind im Keller. Gewinn lässt sich mit dem Schadholz kaum noch erzielen. Es bleibt abzuwarten, ob die Holzpreise nächstes Jahr noch weiter sinken werden", sagt er.

Laut der zuständigen Revierförsterin Janina Albrecht, die die Waldgebiete der Kommune zwischen Niederwinkel und der Langenchursdorfer Straße betreut, lagen die Holzpreise vor vier Jahren noch bei 90Euro pro Festmeter. "Mittlerweile liegen wir bei dem sogenannten Käferholz bei 32 Euro . Davon fallen etwa 25 Euro pro Festmeter an Holzeinschlagskosten an", ergänzt die Fachfrau. Um dem Waldsterben entlang der Langenchursdorfer Straße entgegenzuwirken, plant sie eine großflächige Anpflanzung von Erlen - Kosten, die durch den Holz- verkauf jedoch nicht refinanziert werden können. (stsu)

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