CDU-Wahl: Das sagen Westsachsens Delegierte zur Entscheidung

Zwickau.

Die CDU hat Annegret Kramp-Karrenbauer am Freitag zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Unter den 1001 Delegierten, die über die neue Parteiführung abstimmten, waren auch drei Politiker aus Westsachsen: die Landtagsabgeordneten Gerald Otto aus Zwickau und Jan Löffler aus Neukirchen/Pleiße sowie der Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz aus Hohenstein-Ernstthal.

Gerald Otto hatte bereits vorher angekündigt, Friedrich Merz wählen zu wollen. Merz und Jens Spahn waren Kramp-Karrenbauers wichtigste Gegenkandidaten. Enttäuscht ist Otto nach der Wahl aber nicht: "Es sind Aufbruchs- und Positionierungsprozesse in Gang gekommen, die der Partei guttun und für einen klareren Kurs sorgen werden", sagt er. Er sei überzeugt, dass Kramp-Karrenbauer den Parteivorsitz gut ausfüllen werde, "auch wenn sie in große Fußstapfen tritt".

Marco Wanderwitz hatte sich im Vorfeld zu Kramp-Karrenbauer bekannt. "Sie wird gemeinsam mit einem starken Team die CDU zu neuer Stärke führen, davon bin ich fest überzeugt", sagt er nach ihrer Wahl.

Jan Löffler war für die "Freie Presse" bisher nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Er hatte sich als einziger der drei westsächsischen Delegierten nicht vorher zu seiner Entscheidung geäußert. Bei Facebook gratulierte er der neuen Vorsitzenden und schrieb: "Die Delegierten hatten heute eine wirkliche Wahl aus drei starken Kandidaten. Natürlich ist das mediale Interesse jetzt besonders auf Sachsen gerichtet. Jetzt müssen wir gemeinsam den Aufbruch gestalten." (heha)

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