Es war einmal

Schwansinn: Was Zwickau diese Woche bewegte

seit einer Woche läuft die Schule wieder. Naja: Vielerorts läuft es noch nicht, weil offenbar der Schulanfang wieder genauso überraschend heranrückte wie Weihnachten das ja auch jedes Jahr macht. Nun warten die Direktoren darauf, dass es Geschenke gibt - in Form von neuen Lehrern. Ich persönlich neige ja dazu, den Glauben an einen scharfen Schulstart in Woche zwei für ein Märchen zu halten.

Aber wir hatten in dieser Woche schon genug Märchenhaftes. Jetzt möchte ich angesichts der zahlreichen Politikerbesuche so kurz vor der Wahl gar nicht Carlo Collodis berühmteste Märchenfigur bemühen, obwohl es mich ja in der Nase jucken würde. Die Brüder Grimm tun's auch. Die haben schließlich die Geschichte vom Aschenputtel aufgeschrieben und damit FDP-Chef Christian Lindner auf eigenartige Ideen gebracht. Der plädiert nämlich täubchenartig für eine "Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen"-Politik bei der Einwanderung. Was ihm bei seinen Zuhörern reichlich Applaus einbrachte. Ob ihm anschließend hochhackige Schuhe dargereicht wurden, ist nicht überliefert. Kein Märchen hingegen ist der wegen eines Staus ausgefallene Besuch von AfD-Vizin Beatrix von Storch in Glauchau. Doch der taugt einigen noch zur Dolchstoßlegende.


Ach ja, die Grünen waren auch da. Bei VW. Cem Özdemir gelüstet es nach einem Filmremake: Er freut sich auf die Wiederaufführung von "Der elektrische Reiter". Yeeha!

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...