Gedenkrad ist wieder aufgetaucht

Am Wochenende war es spurlos verschwunden, jetzt hat Andreas Schwarz vom Fahrradladen Schmidt es vor seinem Laden wiedergefunden: Das Ghostbike, das in Zwickau an einen tödlich verunglückten Radfahrer erinnert, ist wieder da.

Christopher Taudt ist erleichtert. Das sogenannte Ghostbike, an dessen Installation er beteiligt war, ist wieder aufgetaucht.

Der Zwickauer, der in der Gruppe "Critical Mass Zwickau" aktiv ist und dort die Interessen von Fahrradfahrern in der Stadt vertritt, hatte am Wochenende mitgeteilt, dass das Ghostbike an der Crimmitschauer Straße verschwunden ist. Was davon blieb: ein geknacktes Schloss. Das weiß lackierte Fahrrad sollte an der Crimmitschauer Straße/Ecke Friedrich-Engels-Straße an einen Radfahrer erinnern, der dort im Mai tödlich verünglückt war. Ein Lastwagen hatte den 73-jährigen Mann überrollt.

Andreas Schwarz vom Fahrradladen Schmidt - gleich nebenan - hat das Geisterrad am Montagmorgen bei seinem Laden gefunden. Wer es dort abgestellt hat, ob es vielleicht der reuige Dieb selbst war, das vermag er nicht zu sagen. Schwarz informierte daraufhin Taudt, der das Rad abgeholt hat. "Ich werde es etwas nachlackieren, damit es wieder weiß strahlt und dann stellen wir es vermutlich gegen Ende der Woche wieder auf", sagt Taudt.

Nicht zum ersten Mal hatten Diebe es auf das Geisterrad abgesehen: Unbekannte hatten von dem weiß lackierten Fahrrad schon im September beide Räder abmontiert und gestohlen. Andreas Schwarz vom Fahrradhandel Schmidt hatte damals zwei neue Räder gesponsert. Ein erstes sogenanntes Ghostbike, das schon früher an der Unfallstelle stand, war auch schon verschwunden.

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