Großvermieter investiert wieder

Die Wohnungsgesellschaft Wilkau-Haßlau kann keine großen Sprünge machen. Die Einnahmen reichen aber für alle Ausgaben.

Wilkau-Haßlau.

Die Wohnungsgesellschaft Wilkau-Haßlau (WGWH) kann alle Kosten über die eigenen Einnahmen decken. Das ist laut Bürgermeister Stefan Feustel (CDU) eine der wichtigsten Aussagen im Erfolgsplan für das Jahr 2020, dem der Stadtrat zustimmte. Wie in den Vorjahren müsse der Großvermieter weder Kredite aufnehmen noch müsse die Stadt Geld zuschießen. Große Sprünge könne das Unternehmen jedoch nach wie vor nicht machen, sagte Feustel. Dennoch werde das Unternehmen in seinen Wohnungsbestand investieren. Unter anderem sollen Wohnungen an der Cainsdorfer Straße, der Beethovenstraße sowie der Robert-Schumann- und Rosa-Luxemburg-Straße saniert werden.

Bis 2024 soll die Kreditbelastung von derzeit 449.000 Euro auf 125.000 Euro gesenkt werden. "Damit verringert sich die Zinslast", sagte Feustel. Unter den Krediten befinden sich auch Altschulden aus DDR-Zeiten, die nach der Wende nicht vollständig erlassen wurden. Beim Personal werden keine Veränderungen vorgenommen. Auch im nächsten Jahr werden dort weniger Mitarbeiter tätig sein, als nach dem Stellenplan zulässig.

Geplant sind auch Immobilienverkäufe. Etwa 200.000 Euro will die WGWH 2020 damit einnehmen. Welche Gebäude verkauft werden sollen, stehe jedoch noch nicht fest. Die Entscheidung über den Verkauf trifft der Aufsichtsrat. (nkd)

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