Jeder kann zur Hilfe verpflichtet werden

Wilkau-Haßlau.

Die Stadt Wilkau-Haßlau hat ihren Wasserwehrdienst anders als bisher organisiert. Der Stadtrat stimmte auf seiner jüngsten Sitzung der Änderung der Satzung zur Wasserwehr zu. Demnach können künftig alle Einwohner und Gewerbetreibenden im Falle eines Hochwassers zur Hilfeleistung mit herangezogen wer- den - unter anderem zum Füllen von Sandsäcken. Künftig sollen im Ernstfall auch diejenigen Bürger an der Gefahrenabwehr mitwirken, die nicht direkt an der Zwickauer Mulde leben. "Die dort wohnen, haben ohnehin schon mit der Sicherung ihrer Häuser zu tun", sagte Bürgermeister Stefan Feustel (CDU). Mit der Neuregelung sind auch die Alarmstufen klar geregelt und definiert worden. Die Satzung löst die Regelung aus dem Jahr 2005 ab. In die Neufassung sind die Erfahrungen der vergangenen Hochwasser eingeflossen. "Es ist im Grunde eine Satzung, von der wir alle hoffen, dass wir sie nie brauchen", sagte der Wilkau-Haßlauer Bürgermeister. (nkd)

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