Jetzt können Verliebte im Geyer-Haus heiraten

Drei Räume in dem altem Umgebindehaus in Weißbach wurden als Trauzimmer gewidmet. Damit kann nun auch im Dorf der Bund fürs Leben geschlossen werden.

Hartenstein/Langenweißbach.

Einstimmig hat der Hartensteiner Stadtrat auf seiner Sitzung am Dienstagabend beschlossen, das Kreuzgewölbe, die Blockbohlenstube und den Versammlungsraum im Geyer-Haus im Ortsteil Weißbach von Langenweißbach als Trauzimmer zu widmen. Warum das der Hartensteiner Stadtrat und nicht der Langenweißbacher Gemeinderat getan hat, ist darin begründet, dass das Dorf zum Hartensteiner Standesamtsbezirk gehört. Das regelt ein Vertrag aus dem Jahre 2007.

"Die Gemeinde und der Förderverein waren mit der Bitte an die Stadtverwaltung herangetreten, dass sie das historische Gebäude auch für Trauungen nutzen wollen. Wir haben uns die mit viel Liebe und Engagement hergerichteten Räume angesehen und befunden, dass sie sich für die feierliche Zeremonie eignen", sagte Hauptamtsleiter Karl-Heinz Schettler.


Joachim Ebert, Vorstandsmitglied im Förderverein "Historisches Weißbach", freut sich über den Beschluss. "Für den Sommer haben wir bereits die erste Anmeldung für eine Hochzeit. Es ist gut, dass Paare jetzt im Dorf heiraten können. Und es ist eine schöne Nutzung für das frisch sanierte Umgebindehaus, das nun als Bürgerhaus bereitsteht."

Vorgesehen ist, dass das roman- tische Kreuzgewölbe von Paaren für 30 Euro für Trauungen gemietet werden kann. Die Blockbohlenstube und der Versammlungsraum in der ersten Etage sollen ein wenig teurer sein. Alle Räume können für Feiern für etwa 120 Euro genutzt werden, für die Küche kommen 30 Euro dazu. So ist nicht nur die standesamtliche Trauung, sondern auch die anschließende Feier in dem alten Umgebindehaus möglich.

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