Landkreis kommt bei Breitband jetzt voran

Übersicht über Gebiete ist fertig - Erste Zuschüsse werden ausgezahlt

Zwickau/Glauchau.

Der Landkreis Zwickau ist bei seinem Vorhaben, schnelles Internet bis in jeden Winkel des Landkreises zu bringen und damit auch die Digitalisierung voranzutreiben, einen großen Schritt vorangekommen. Darüber wurde am Mittwoch während der Kreistagssitzung in der Glauchauer Sachsenlandhalle informiert. Demnach gibt es inzwischen eine Übersicht, wo bisher unterversorgte Gebiete liegen. Folge der Analyse: Die Landkreisverwaltung hat im September bei Bund und Freistaat insgesamt knapp 30 Millionen Euro Fördermittel beantragt, damit die Projekte angegangen werden können.

5 Millionen Euro sind den Angaben zufolge bereits an die Kreiskasse überwiesen worden. Aus diesem Topf sollen noch im laufenden Jahr 700.000Euro an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden zur Schaffung einer digitalen Infrastruktur ausgezahlt werden. Wie der Beigeordnete Carsten Michaelis sagte, stehen im Jahr 2020 weitere Zuschüsse zur Verfügung. Ein Teil des Geldes verwendet der Landkreis für den Aufbau der elektronischen Verwaltungsakte. Zu deren Einführung ist ebenfalls ein stabiles und schnelles Breitbandnetz erforderlich.

Den aktuellen Plänen zufolge soll der Breitbandausbau bis zum Jahr 2023 im Landkreis Zwickau komplett abgeschlossen sein. Insgesamt sollen bis dahin etwas mehr als 38 Millionen Euro investiert werden. Das gesamte Programm wird von der Landkreisverwaltung koordiniert. Beteiligt haben sich an dem Programm fast alle Städte und Gemeinden. Ausgerechnet Glauchau, wo der Kreistag tagt, ist allerdings nicht dabei.

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