Mitarbeiter kämpfen für Erhalt des Haribo-Werkes: Viele Bären, doch der Frohsinn fehlt

Der Schock, dass Haribo sein Werk in Sachsen zum Jahresende schließen will, brachte am Samstag trotz eisiger Temperaturen 600 Demonstranten auf die Straße. Besinnt sich das Unternehmen doch noch klassischer Werte?

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88 Kommentare
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  • 4
    0
    ERZurgestein
    23.11.2020

    Es ist wieder der Osten! Fördermittel kassieren und nichts investieren! Es war in der Geschichte bisher immer so: "GELD regiert die Welt!" Den Eigentümern der West-Firmen interessiert die Ost-Belegschaft wenig oder überhaupt nicht - den Eigentümern geht's ja gut oder ?! Ich stehe solidarisch an der Seite der Mitarbeiter in Wilkau-Haßlau und hoffe auf einen positiven und guten Ausgang. Ich wäre happy, wenn ihr ehemalige DDR-Produkte, wie Trabant, Wartburg, B1000 etc. in eurer Produktpalette aufnehmen könntet! Ich bin zwar Diabetiker, aber ab und zu "einige Sünden" tun auch der Seele gut!!

  • 2
    1
    Dickkopf100
    23.11.2020

    Es ist schlimm und traurig, dass die Firmen im Osten meist zuerst schließen müssen, doch insgesamt scheint es bei "Haribo" überall zu "klemmen". Liegt wohl nicht nur an Corona, die Krise zieht sich schon lange hin. Wohl auch allgemein in der Süßwaren-Branche. Da helfen auch keine lustigen Werbespots von Bully Herbig. Der Trend geht zu mehr Gesundheit, gesunde Ernährung ohne Zucker. Süßwaren ohne Zucker ist halt auch nicht "das Gelbe vom Ei".
    Und doch sind die Supermärkte voll mit dem süßen Gerümpel. Doch die Leute sind klüger geworden beim Einkauf, vor allem "Preisbewusster". Die Wenigsten zahlen mehr nur weil ein bekannter Namen drauf steht. Warum "Haribo", wenn die Eigenmarken günstiger sind und qualitativ nicht schlechter? Vielleicht ist dort das Problem zu suchen, vielleicht auch nicht.
    Vielleicht sollte der Osten sich wirklich mehr auf eigene Produkte einstellen, denn gute Ost-Produkte liegen im Trend. Übrigens, ich mag auch Gummibärchen sehr, nur eben nicht die von "Haribo"...

  • 4
    1
    Lesemuffel
    23.11.2020

    Gründet die WESA wieder. Das waren bessere Fruchtgummis als Haribo. Die alten Rezepturen müssten doch noch vorhanden sein , wenn Haribo sie nicht okkupiert hat.

  • 6
    0
    Solvejg
    23.11.2020

    Wenn es dem Eigentümer nicht weh tut, das Werk zu schließen, ist die Technik abgeschrieben. Das größte Kapital einer Firma, die Mitarbeiter, stehen weiterhin zur Verfügung. Bleiben noch Immobilie und Grundstück. Mit Unterstützung des Freistaates Sachsen sollte es den Mitarbeitern doch möglich sein, Beides zu erwerben. Hergestellt werden dann Produkte in Lizenz oder besser noch, Eigenentwicklungen.
    Mitarbeitergeführte Unternehmen sollen besser funktionieren als die, denen ein König vorsteht.
    Also: Wer braucht Hans- Guido Riegel!

  • 5
    2
    Interessierte
    23.11.2020

    Hat sich der Gottschalk schon mal mit für den Erhalt eingesetzt ?

  • 11
    2
    Freigeist14
    23.11.2020

    Bei aller Solidarität und Würdigung dieses Protestes : Die Reaktion wird ein mildes Lächeln und Krokodilstränen bei den Verantwortlichen bei Haribo auslösen . In Frankreich würden die Arbeiter etwas drastischere Maßnahmen befürworten . Damit der Widerstand im Hause Haribo auch ankommt .

  • 7
    3
    nordlicht
    23.11.2020

    Es ist schlimm. Ich schliesse mich meinem Vorredner an.Ich drücke die Daumen.

  • 13
    2
    Ha24Lu01
    23.11.2020

    Es war schon immer der Profit. Soziales und Zusammenhalt, Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern spiel keine Rolle. Es ist eine Schande, was das Unternehmen mit den Arbeitern macht und das vor Weihnachten. Protestiert weiter, hiermit bekunde ich meine Solidarität.