Nordstraße: Kanalbauer kommen voran

Die Gemeinde Reinsdorf hält am Zeitplan für das schwierige Bauprojekt fest. Die Notzufahrt für die Anlieger hat sich bewährt.

Reinsdorf.

Die wegen des Ausbaus der Nordstraße in Reinsdorf errichtete Notzufahrt hat sich bewährt. Zu dem Resümee kommt Rathausmitarbeiter Jörg Schwarz vom Ortsbauamt der Gemeinde. "Damit gewährleisten wir jederzeit die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und Anliegerverkehr", erklärt Schwarz. Für die Kommune gehört der Ausbau der Nordstraße zu den bisher schwierigsten Bauprojekten. Der Grund: Die Strecke weist ein starkes Gefälle auf. "Wir haben einen Höhenunterschied von 41 Metern."

Nach knapp zweimonatiger Bauzeit ist auch Rathauschef Steffen Ludwig (parteilos) mit dem Baufortschritt zufrieden - vor allem beim Verlegen des Abwasserhauptsammlers. So seien in vier Metern Tiefe und auf einer Länge von 160 Metern sieben Halterungen für den Hauptsammler eingebaut worden. Gleichzeitig ist Ludwig zufolge mit dem Baubeginn eine provisorische Trinkwasserleitung verlegt worden, um die Versorgung der einzelnen Hausanschlüsse unterbrechungsfrei zu gewährleisten.


"Nach Abschluss des Kanalbaus innerhalb des ersten Abschnitts, also bis zum Ende des Gefälles der Nordstraße, wird mit der Verlegung der neuen Trinkwasserleitung und den Vorbereitungen für die Erdverkabelung weiterer Medien begonnen", erläutert Rathausmitarbeiter Schwarz. Nach Abschluss aller Tief- und Rohrleitungsbauarbeiten folgt der grundhafte Straßenausbau. "In Abhängigkeit vom Wetter ist vorgesehen, mit diesen Arbeiten Ende September zu beginnen", ergänzt Bürgermeister Ludwig. Er hat bisher keine Hinweise erhalten, wonach es irgendwelche Probleme mit Anliegern gibt. Im Gegenteil: Nach Ansicht von Ludwig bringen die Anwohner großes Verständnis auf. Immerhin sei das Bauvorhaben mit Einschränkungen im Anliegerverkehr sowie Lärm- und Schmutzbelästigungen verbunden.

Die Kosten für den 380 Meter langen Abschnitt der Nordstraße belaufen sich auf 840.000 Euro. Davon wiederum fließen Fördermittel von 455.000 Euro, die die Gemeinde über den Verein "Zwickauer Land" beantragt hatte. Der Verein treibt als Regionalmanagement die Entwicklung der Dörfer in den einstigen Kreisen Zwickauer Land und Werdau voran. Der Abschluss aller Bauarbeiten in dem Bereich der Nordstraße ist für Ende des Jahres geplant.

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