Pettersson und Findus begeistern wieder

Mit dem "Feuerwerk für den Fuchs" kehrt auf die Bühne des Zwickauer Puppentheaters eines seiner erfolgreichsten Stücke zurück.

Zwickau.

Seine erste Premiere in Zwickau erlebte das Puppenspiel "Pettersson und Findus - ein Feuerwerk für den Fuchs" 2004. Die Inszenierung von Jörg Bretschneider erwies sich als absoluter Publikumsmagnet und lockte in zwei Jahren mehr als 8000 Zuschauer in das Puppentheater. Nun ist die Inszenierung wieder zu sehen.

Sowohl die von Matthias Hänsel angefertigten Puppen als auch seine Bühnenausstattung sind noch vollständig vorhanden. Auch der Puppenspieler Detlef Plath, der in allen bisherigen Vorstellungen von "Feuerwerk für den Fuchs" mitwirkte, gehört nach wie vor dem Ensemble des Puppentheaters an. Die Wiederaufnahme des Stückes war trotzdem ein hartes Stück Arbeit, berichtet Plath. Vor allem für seinen neuen Mitspieler Konrad Bruno Till. "Wir hatten vor 13 Jahren keine Videoaufzeichnung gemacht, und obwohl ich das Stück mehr als 70 Mal gespielt habe, war es nicht einfach, alles wieder in Erinnerung zu bringen, weil wir viele Jahre auch ,Pettersson zeltet' gespielt haben."

Doch die beiden haben ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert und sorgten von der ersten Minute an für Begeisterung beim fachkundigen Publikum. Denn die Geschichten von Pettersson und Findus des Schweden Sven Nordqvist erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Und "Ein Feuerwerk für den Fuchs" gehört zu den aktionsreichsten Episoden aus dem Leben des schrulligen Alten namens Pettersson und seines Katers Findus.

Unter den vielen Gästen zur Premiere am Samstagnachmittag war auch der vierjährige Manuel Franke aus Zwickau, der diese Geschichte in- und auswendig kennt. So fiel dem jungen Experten sofort auf, dass die Hühner auf der Bühne eine Burg haben - im Gegensatz zum Buch. "Wir haben das Buch seit Februar, müssen es jeden Abend vorlesen und haben uns sehr gefreut, dass gerade diese Geschichte in unserem Theater kommt", berichteten seine Eltern. Sowohl sie als auch ihr Sprössling nahmen gern die künstlerischen Freiheiten des Regisseurs in Kauf.

Die Kinder folgten begeistert und mit großer Spannung der Handlung, während Pettersson und sein pfiffiger Kater alles daran setzten, gemeinsam jede noch so große Herausforderung zu meistern. Toll fanden Manuel und alle anderen Zuschauer auch, dass nach der 45-minütigen Vorstellung, die mit viel Applaus des Publikums endete, sich die beiden Puppenspieler mit ihren Puppen zu den Zuschauern gesellten, sich bereitwillig für Erinnerungsfotos ablichten ließen und sich von jedem, der es wollte, persönlich verabschiedeten.

Nächste Vorstellungen sind morgen, 9 Uhr, am Donnerstag, 9.30 Uhr sowie am 26. März, 16 Uhr im Puppentheater geplant.

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