Schandfleck soll 2018 verschwinden

Der Kirchberger Stadtrat hält an dem Vorhaben fest. Nun kann die Kommune den Förderantrag für den Abriss des ehemaligen Ballhauses einreichen.

Kirchberg.

Das ehemalige Ballhaus "Wiener Spitze" ist längst zum Schandfleck verkommen, kein gutes Aushängeschild für Kirchberg, das in den nächsten Jahren seine touristische Entwicklung weiter vorantreiben will. Das wissen auch die Stadträte, die an dem von der Stadtverwaltung geplanten Abriss festhalten. Während der jüngsten Sitzung hat das Gremium grünes Licht für die Beantragung der Fördermittel gegeben, die über das sogenannte Programm "Integrierte Brachflächenentwicklung" fließen sollen.

Gleichwohl wolle die Stadt für das Vorhaben den vorzeitigen Baubeginn beantragen, stellte Rathauschefin Dorothee Obst (Freie Wähler) klar. Sie hofft, dass die Gebäude- ruine noch in diesem Jahr abgerissen werden kann. "Der Abriss ist auch in der kalten Jahreszeit möglich", begründet sie. Letztlich aber hänge der Baubeginn vom Ergebnis der Ausschreibung ab.

Die Immobilie Auerbacher Straße 31, die die Stadt erworben hat, stelle allmählich ein Gefahr dar. So musste bereits 2006 der Saalanbau wegen Einsturzgefahr durch Notabriss beseitigt werden, weitere Gebäudeteile drohen einzustürzen. Die bisherigen Besitzer, die bis zuletzt dort lebten, hätten derweil eine Wohnung gefunden.

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