Vor Gericht

In Zwickau sind in der kommenden Woche unter anderem folgende öffentliche Verhandlungen geplant:

Betrug: Bei der Bezahlung der Leistung eines Schlüsseldienstes soll ein Mitarbeiter mehrfach kassiert haben. Er soll bei den Kunden angegeben haben, die EC-Karte habe nicht funktioniert. Daher wurde der Vorgang mehrfach wiederholt und das Geld mehrfach abgebucht.

Körperverletzung: Zwei Frauen stehen im Verdacht, auf eine andere Frau eingeprügelt und mit den Füßen auf die am Boden Liegende eingetreten zu haben. Dazu wurden die Angeklagten vom Amtsgericht zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt. Dagegen habe sie Berufung eingelegt.

Sexueller Übergriff: Der Fahrer eines Busses einer Behindertenwerkstatt steht im Verdacht, zwei Mal von der Route abgewichen zu sein und dabei ein Mädchen mit Downsyndrom zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Dabei soll er ihr gedroht haben, ihr eine schlechte Arbeitsmoral zu bescheinigen, wenn sie ihn verrate.

Verleumdung: Eine 41 Jahre alte Frau soll einen Mann über Twitter verleumdet haben. Sie soll ihn unter anderem fälschlicherweise im Internet beschuldigt haben, Geld gestohlen zu haben, Bordelle zu besuchen und an Aids erkrankt zu sein. Zudem soll sie behauptet haben, dass der Mann versucht habe, sie umzubringen.

Die Verhandlungen finden im Amtsgericht, Humboldtstraße 1 oder im Landgericht, Platz der Deutschen Einheit 1 statt.

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