Zwickauer sind im Schnitt an 20,9 Tagen krank

AOK legt Jahresbericht vor: Krankschreibungen steigen leicht, Dauer sinkt

Zwickau.

Arbeitnehmer im Landkreis Zwickau sind häufiger krank geschrieben als im Bundesschnitt, reichen etwas öfter eine Krankschreibung ein als noch im Vorjahr, kommen aber im Vergleichszeitraum schneller wieder zur Arbeit. Zu diesem Schluss kommt der Jahresbericht der Krankenkasse AOK-Plus für 2018. Der Gesundheitsbericht berücksichtigt ausschließlich AOK-Versicherte.

Den Angaben zufolge betrug im Jahr 2018 der Krankenstand von AOK-Versicherten in westsächsischen Betrieben 5,7 Prozent, 0,1 Prozentpunkte höher als 2017. Der Krankenstand im Bundesgebiet betrug demnach 5,5 Prozent, ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zu 2017. Ebenfalls gestiegen ist der Anteil der AOK-Mitglieder, die sich einmal oder öfter im Jahr krankgemeldet hatten. Betrug der Wert 2017 noch 58,7 Prozent, so lag er 2018 im Landkreis bei 59,7 Prozent. Dafür sind die Betroffenen schneller wieder am Arbeitsplatz erschienen. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,9Kalendertagen. Das entspricht einem Rückgang von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut AOK stiegen zudem die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen um 4,2 Prozent sowie die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeitstage um 2,6 Prozent. Jeder AOK-Versicherte im Kreis war demnach 2018 im Schnitt 20,9 Tage lang krank geschrieben. Die Kasse kündigte an, mehr Geld für Präventionsangebote bereit zu stellen. (ael)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...