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Stimmungsvoll: 74 Ski- und Snowboardfahrer sorgten zur traditionellen Fackelabfahrt für ein Flammenmeer auf dem Skihang am Kegelberg.

Foto: Christian SchubertBild 1 / 3

Abenteuerromantik beim Bergwinter in Erlbach

Urige Atmosphäre, stimmungsvolle Bilder und super Stimmung: Am Kegelberg wurde am Samstag einiges geboten.

Von Christian Schubert
erschienen am 05.02.2018

Erlbach. Die Abenteuerlust mit dem Wintersport verbinden, das hat sich eine Gruppe von Snowboardfreunden aus Plauen zur Aufgabe gemacht. Die Spitzenstädter Jörg Ullmann und Constantin Andiel organisieren die sogenannte Air'lbach Jibkicks - eine Veranstaltung, die seit drei Jahren im Winter am Kegelberg Snowboardfahrer ansprechen soll. Dazu wurde für das Wochenende der Snowboardpark mit Sprungelementen erweitert, um die sportliche Attraktivität zu erhöhen.

Doch nicht nur das: Mit Musik und Tanz und zwei großen Biwak-Zelten gewann das Event besonderes Flair - eine gewisse Abenteuerromantik wurde geweckt. Von Donnerstag bis Sonntag schlug ein fester Kern von rund 20 Leuten aus dem Vogtland, Berlin und Heidelberg ihr Zeltlager im Wald auf. Ein Platz dafür wurde in der Nähe der Berghütte am Kegelberg gefunden. "Hier mitten in der Natur kann man gut aus dem Alltag ausbrechen und mit Gleichgesinnten eine gute Zeit haben", sagt Jörg Ullmann. Die nächtlichen Minusgrade seien da kein Problem. "Wir sind so gut ausgestattet, dass wir nachts nicht frieren, und so klirrend kalt ist der Winter dieses Jahr nicht", so der 35-Jährige. Für die Vogtländer ist der Kegelberg für diese Veranstaltung nicht mehr wegzudenken. Denn hier habe man alles, was man benötige. "Es ist für uns hier perfekt. Der Skihang, die gute Gastronomie sowie ein eingespieltes Team vom Erlbacher Wintersportverein, mit dem wir sehr gut klar kommen. Wir fühlen uns seit Anfang an hier richtig wohl."

Vor drei Jahren waren die Snowboard-Enthusiasten noch eine kleine Gruppe gewesen. Durch Mundpropaganda habe die Air'lbach Jibkicks immer mehr Leute angesprochen. "Dadurch haben wir neue Leute kennengelernt - auch gute Freundschaften sind hier entstanden", sagt Ullmann. Doch was wäre das alles, ohne einen gut präparierten Skihang? Die Snowboarder zeigen sich sehr dankbar, dass sie mit dem WSV-Erlbach einen Verein an ihrer Seite haben, der alles dafür tut, um Wintersport möglich zu machen. "Da muss man schon mal ein großes Lob aussprechen. Was der Verein hier leistet, ist großartig. Wir sind froh, dass wir hier sein dürfen", sagt der Plauener.

Zum ersten Mal wurde der Erlbacher Bergwinter, der sonst immer im Januar stattfindet, gemeinsam mit der Snowboard-Veranstaltung durchgeführt. Den Grund dafür erklärt Thomas Illgmann vom WSV: "Es lag im Januar einfach kein Schnee, deshalb mussten wir das Ganze verschieben. Dieses Wochenende haben wir jedoch gemerkt, dass diese gemeinsame Veranstaltung für beide Seiten Vorteile hat. Die Snowboarder bringen uns die Leute an den Hang und gleichzeitig finden sie hier gute Bedingungen vor", so der Vereinssprecher. Thomas Illgmann freut sich auch, dass dadurch die traditionelle Fackelabfahrt zum Bergwinter mit so vielen Teilnehmern wie noch nie stattfinden konnte. 74 Skifahrer und Snowboarder sorgten für ein flammendes Fackelmeer, als kurz nach 20.30 Uhr die Beleuchtung an der Piste ausgeschaltet wurde. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Spektakel.

 
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