Ehrenbürger Günter Mieth verstorben

Er eröffnete zur Wende den ersten Runden Tisch

Zwickau.

Der langjährige Super- intendent des Kirchenbezirkes Zwickau, Günter Mieth, ist tot. Er starb am 28. März in seiner Heimatstadt Detmold im Alter von 88 Jahren. Der in Leipzig geborene Kirchenmann wurde nach seinem abgeschlossenem Theologiestudium 1956 in Flöha ordiniert und begann dort seinen Pfarrdienst, später wechselte er nach Lengefeld und an die Trinitatiskirche in Dresden-Neustadt. 1970 wurde er zum Superintendenten in Zwickau berufen. In dieser Funktion gehörte Mieth zu den Hauptakteuren, die die demokratische Wende vorantrieben. Er sorgte dafür, dass in fast allen Kirchen Friedensgebete stattfanden. Am 19. Dezember 1989 eröffnete er im Domgemeindehaus den ersten Runden Tisch und war einer der drei Moderatoren. Zudem ist er Mitbegründer der Stadtmission. Am 1. September 1994 ging Günter Mieth in den Ruhestand und siedelte nach Detmold um. Den Kontakt zu Zwickau verlor er nie. 2000 war Mieth zum Ehrenbürger der Stadt Zwickau ernannt worden. (nkd)

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