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Rathaus will weiter an Langem Teich festhalten

Stadt betont Rolle als Löschwasserreservoir für die Feuerwehr

Von Michael Stellner
erschienen am 12.07.2017

Zwickau. Nach dem massenhaften Fischsterben im Langen Teich hat die Stadtverwaltung Zwickau Forderungen zurückgewiesen, das Gewässer einfach zuzuschütten. Dagegen würden gleich mehrere Gründe sprechen, sagte Rathaussprecher Mathias Merz auf Anfrage der "Freien Presse". Zum einen betont er, dass der Lange Teich zur denkmalgeschützten Parkanlage Schwanenteichpark gehört und somit besondere stadtgeschichtliche Bedeutung habe, zum anderen streicht er die Notwendigkeit des Gewässers für die Feuerwehr heraus. Der Lange Teich diene als Löschwasserreservoir, das vonseiten des Feuerwehramtes dringend an der Stelle benötigt werde. Vor zwei Wochen waren in dem Nebengewässer des Schwanenteichs mehr als 1000 Fische an Hitze und Sauerstoffmangel gestorben. Danach sind verschiedene Stimmen laut geworden, die empfahlen, den müffelnden Teich aufzugeben. Zumal es Schwierigkeiten mit der Finanzierung gibt. Die frühestens 2019 beabsichtigte und 720.000 Euro teure Sanierung gilt als ungewiss, da aufgrund einer ganz anderen Stadtratsentscheidung der Fördertopf für die Stadt Zwickau als ausgeschöpft gilt. Derzeit laufen Gespräche, um die Entschlammung anderweitig zu finanzieren.

Die CDU-Stadtratsfraktion hat sich gestern ebenfalls für den Erhalt des Langen Teichs ausgesprochen. Gerald Otto und Friedrich Hähner-Springmühl betonten bei einem Pressetermin vor Ort, an der Sanierung festhalten zu wollen. Allerdings müssten Maßnahmen getroffen werden, damit ein ähnliches Fischsterben nicht erneut stattfindet. "Entweder man setzt die Fische um, oder man versucht, mit einer mobilen Teichbelüftung mehr Sauerstoff in das Gewässer einzubringen", sagte Otto. Bereits 2016 hatte große Hitze den Tod zahlreicher Tiere im Langen Teich verursacht. Laut Anglerverband Südsachsen ist derzeit unklar, wie viele Fische zuletzt überlebt haben.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
3
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 13.07.2017
    10:49 Uhr

    Tauchsieder: Man kennt sich aus "aussau...."!
    Was die Frage betrifft, noch nicht !

    0 1
     
  • 13.07.2017
    06:56 Uhr

    aussaugerges: Gehören die Fischreviere wie auch die Mulde nicht den Grafen Schönburg?
    Oder wie war das?

    0 0
     
  • 12.07.2017
    16:33 Uhr

    Tauchsieder: Vielleicht sollte sich da mal die Stadt Zwickau an den Fischereirechtsinhaber wenden, dem AVS mit Sitz in Chemnitz. Er ist nach dem Sächs. Fischereigesetz § 12 zur Hege und Pflege des Fischbestandes verpflichtet. Wenn er nicht in der Lage ist dies zu Gewährleisten sollte er als Pächter zurücktreten oder entsprechende Maßnahmen ergreifen um solches Fischsterben zu verhindern. Es könnte durch Abfischen und Umsetzen des Fischbestandes Gefahr von diesem abgewendet werden. Hier sollte die Stadt Zwickau ihre Aufsichtspflicht wahrnehmen und den Pächter in die Verantwortung nehmen. Nicht das man noch den Verdacht wegen Unterlassung der Stadt vorwirft.

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